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Connecting Digital Health

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Geschrieben von E-3 Magazin

Digitalisierung wartet nicht. Die DMEA widmet sich der Frage, wie man sie im Gesundheitswesen gestalten kann – ohne sie erleiden zu müssen.

Die ehemalige conhIT hatte sich mit erweitertem Themenportfolio, einer breiteren Zielgruppe und neuen interaktiven Formaten als Plattform der digitalen Gesundheitsversorgung neu aufgestellt.

Der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nutzte auf der DMEA (9. bis 11. April 2019) die Gelegenheit für einen eindringlichen Appell, mehr Tempo bei der Entwicklung digitaler Gesundheitslösungen aufzunehmen und das Thema Digital Health nicht anderen zu überlassen.

„Wir müssen Lust auf den digitalen Wandel haben. Die Alternative ist nicht, ob es passiert oder nicht, sondern ob wir es gestalten oder erleiden.“

Dem schloss sich Dorothee Bär, deutsche Staatsministerin für Digitalisierung, in ihrer Keynote an:

„Wir haben schon so viel geredet, ich würde mir wünschen, dass wir mehr in die Anwendung kommen.“

Denn natürlich seien Themen wie Datenschutz wichtig, aber Deutschland brauche beim Thema Digital Health mehr Mut, um die enormen Chancen digitaler Anwendungen in der Medizin zu nutzen und das Leben für chronisch Kranke, Pflegebedürftige und alte Menschen zu erleichtern.

Gottfried Ludewig, Leiter der Abteilung Digitalisierung und Innovation im deutschen Bundesministerium für Gesundheit, stellte sich beim neuen Format eHealth Hot Seat den kritischen Fragen, die live aus dem Publikum per Twitter und Videobotschaft eingingen.

Dabei kündigte er beispielsweise das Digitalisierungsgesetz für das zweite Quartal 2019 an. Aber damit sei es nicht getan. Vielmehr solle in jedem Gesetz der Digitalisierungs­aspekt mit eingebaut werden.

„Wir wollen das Gesundheitssystem mittels Digitalisierung ganz konkret für den einzelnen Patienten besser machen, und das in kleinen agilen Schritten“

so Ludewig.

Denn der Nachholbedarf in Deutschland sei groß:

„Wir drucken jedes Jahr 700 Millionen Arzneimittelrezepte aus, die Arzt-Patienten-Kommunikation läuft zu 80 Prozent per Brief oder mündlich. Wir müssen einfach schneller werden.“

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E-3 Magazin

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