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Quantencomputing – Cryogenic Wafer Prober

[shutterstock.com: 1041024448, Zapp2Photo]
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Geschrieben von E-3 Magazin

SAP will Quantencomputing dem Werkzeugbaukasten „Leonardo“ hinzufügen. Intel ist dem Walldorfer ERP-Konzern bereits einen Schritt voraus.

Trotz anstehender Probleme in den Kernbereichen will SAP-Chef Bill McDermott die digitale Transformation mit dem Werkzeugbaukasten „Leonardo“ weitertreiben. Auf der Bilanzpressekonferenz dieses Jahres erweiterte er in einer Ankündigung die Leonardo-Funktionen um das Thema Quantencomputing.

Hierfür wird aber ein erheblicher Einsatz an weiteren Ressourcen notwendig sein. Intel gelang es mit Partnern, einen weiteren Erfolg zu verbuchen. Eine der größten wissenschaftlichen Herausforderungen in der Erforschung von Quantencomputern besteht aktuell in der Erfassung relevanter Daten der getesteten Systeme: Quantenprozessoren werden über Monate hinweg bei extrem niedrigen Temperaturen analysiert, um verwertbare Erkenntnisse zu erhalten.

Intel Cryogenic Wafer Prober Cmyk

Der erste Cryogenic Wafer Prober, gebaut von Intel, Bluefors und Afore.

Mit dem Ziel, die Entwicklung von Quantencomputing-Lösungen entscheidend zu beschleunigen und detaillierte Informationen über Quantum Bits (Qubits) zu erfassen, haben Intel, Bluefors und Afore kürzlich gemeinsam den Cryogenic Wafer Prober – den ersten Cryoprober – vorgestellt.

Mit diesem schnellen, elektrischen Charakterisierungstool können Forscher Qubits auf 300-mm-Wafern bei Temperaturen von wenigen Grad Kelvin testen und so den Fortschritt im Bereich Quantencomputing vorantreiben.

Darüber hinaus hat Intel durch den Einsatz von Cryoprobern außerdem die Möglichkeit, Daten zu sogenannten Spin-Qubits zu sammeln und automatisiert zu verarbeiten.

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E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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