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Akamai Technologies übernimmt Janrain

Akamai-Janrain
Geschrieben von E-3 Magazin

Die Integration der Janrain-Lösungen in die Akamai Intelligent Edge Platform bietet hohe Sicherheit, Compliance und Skalierungsmöglichkeiten.

Akamai Technologies gab die Übernahme von Janrain bekannt, einem Vorreiter auf dem Gebiet des Customer Identity Access Management (CIAM). Janrain bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre digitale Sicherheit zu erhöhen, indem die Workloads für Log-in und Registrierung ausgelagert werden.

Die Integration der Janrain-Lösungen in die Akamai Intelligent Edge Platform bietet Unternehmen höchste Sicherheit, die Konformität mit europäischen Gesetzen und eine herausragende Skalierung bei Online-Interaktionen.

Je stärker Unternehmen auf Cloudtechnologien setzen und die Digitalisierung vorantreiben, desto wichtiger werden Websicherheit und Identitätsmanagement, um ihre Betriebsabläufe zu schützen und digitales Vertrauen aufzubauen.

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Akamai schützt bereits die Websites, Apps und APIs seiner Kunden vor DDoS-Angriffen, Anwendungsschwachstellen, Bots und anderen fortgeschrittenen Bedrohungen – und das bei Hunderten Millionen von Log-in-­Transaktionen, die täglich auf der Akamai Intelligent Edge Platform durchgeführt werden.

Durch die Übernahme von Janrain erweitert Akamai sein Portfolio und ermöglicht dadurch seinen Kunden, das digitale Vertrauen ihrer Nutzer zu steigern. Hierzu stellt Akamai eine geschützte und ausfallsichere Umgebung bereit, um vertrauliche Nutzerinformationen zu erfassen und zu speichern. Außerdem lassen sich so Datenschutzkontrollen verwalten, Identitätsbetrug verhindern sowie die Markentreue steigern.

„Onlinegeschäfte sind eine echte Herausforderung, wenn es an grundlegendem digitalen Vertrauen fehlt“

so Rick ­McConnell, Vorsitzender bei Akamai Technologies und General Manager der Akamai Web Division.

„Die Kombination der Identity Cloud von Janrain mit der Akamai Intelligent Edge Platform schafft eine zusätzliche Sicherheitsebene, mit der unsere Kunden mehr über ihre Endnutzer erfahren und durch die engere Kundenbeziehung potenziell Umsätze steigern können.“

Die Integration der Janrain Identity Cloud in die Akamai Intelligent Edge Platform wird die Sicherheit für CIAM-Kunden in den Bereichen Bot-Management und Bedrohungsinformationen umgehend verbessern.

Der Akamai Bot Manager minimiert die Risiken des Missbrauchs von Anmeldedaten, indem Bot-Aktivitäten zum Zeitpunkt der Anmeldung oder Registrierung erkannt und gemanagt werden. Dadurch werden Betrugsversuche verhindert, ohne dass das Nutzererlebnis darunter leidet.

Die Bedrohungsinformationen von Akamai helfen Kunden, anhand der Reputationsbewertung und des aufgezeichneten Onlineverhaltens ihrer Nutzer genau zu ermitteln, wer auf die Registrierungs- und Log-in-Seiten zugreifen darf.

Die integrierte Technologie ermöglicht darüber hinaus adaptive Authentifizierungslösungen, die risikobasiert arbeiten und äußerste Präzision, Skalierbarkeit und Sicherheit bieten. So sind Kunden vor schädlichen Konto-Aktivitäten, wie der Erstellung falscher Konten oder dem Diebstahl von Anmeldedaten, geschützt.

„Janrain konzentriert sich schon lange auf die Entwicklung einer innovativen Lösung, die das digitale Vertrauen durch Authentifizierung und Autorisierung jedes einzelnen Kunden und jedes vernetzten Geräts steigert, das mit dem digitalen Unternehmen interagiert“

erklärt Jim Kaskade, Chief Executive Officer, Janrain.

„Indem wir die Skalierung und die Informations­gewinnung der Akamai Intelligent Edge Platform mit der Janrain Identity Cloud kombinieren, können wir ein präziseres, effizienteres und umfangreicheres Identitätsmanagement realisieren und so vertrauenswürdige digitale Erlebnisse bereitstellen, die für jeden Nutzer einmalig sind.“

Janrain ist ein privat geführtes Unternehmen. Die Bartransaktion soll im ersten Quartal 2019 abgeschlossen werden. Akamai rechnet damit, dass die Übernahme von Janrain zu einer leichten Verwässerung des Non-GAAP-Nettoeinkommens pro Aktie für 2019 führen, sich aber 2020 ertragssteigernd auswirken wird. Die Übernahme wird sich nicht auf das Ziel einer operativen Non-GAAP-Gewinnmarge von 30 Prozent bis 2020 auswirken.

Über den Autor

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Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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