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USA und EU – Abstimmung zum Datenschutz

[shutterstock.com: 574487158, Marian Weyo]
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Geschrieben von E-3 Magazin

Das Risiko eines digitalen Handelskriegs zwischen den USA und der EU wächst. Höchste Zeit für ein konstruktives Gespräch, dachten sich eco und i2Coalition und haben zu einem Transatlantic Dialogue geladen.

Vor dem Hintergrund eines zunehmend protektionistischen Klimas mit dem Risiko eines digitalen Handelskriegs zwischen den USA und der EU haben eco, Verband der Internetwirtschaft, und sein US-amerikanischer Partnerverband i2Coalition wichtige Regierungs- und Wirtschaftsvertreter im Europäischen Parlament in Brüssel zu einem ersten transatlantischen Roundtable-Gespräch zusammengebracht, um gemeinsame Interessen sowie Rahmenbedingungen des EU-US Privacy Shield zu erörtern.

Im Fokus der Diskussion stand vor allem die Zukunft des Privacy Shield, der 2016 eingeführt wurde. Der Privacy Shield ist derzeit die wichtigste Rechtsgrundlage für den Austausch von personenbezogenen Daten zwischen EU-Mitgliedsstaaten und den USA.

Die rechtliche Bedeutung dieses Abkommens ist besonders für all jene Unternehmen wichtig, die am Transfer und der Speicherung von personenbezogenen Daten beteiligt sind.

Ziel jedes künftigen Datenschutzabkommens zwischen den USA und der EU sollte aus Sicht beider Verbände sein, eine effektive Regulierung zum Schutz persönlicher Daten zu schaffen. Die Veranstaltung war die erste von insgesamt drei geplanten „Transatlantic Dialogue“- Roundtables.

TAD EU USA

V. l.: Willem Debeuckelaere, European Data Protection Board; Oliver Süme, eco; Nadja Hiersch, MEP; David Snead, i2coalition; Alexander Rabe, eco.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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