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Job Scheduling & Monitoring

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Die Funktion des “Job Scheduling und Monitoring“ stammt aus dem Mainframe-Zeitalter als die Rechenzentren aus IBM System/370, dazu kompatiblen Maschine oder auch Siemens BS2000-Rechnern bestanden.

In der Nacht liefen die Batch-Jobs und schaufelten die Daten zwischen Silos hin und her. Zur angesagten Katastrophe kam es immer dann, wenn ein Job ungeplant terminierte oder in einem Deadlock hing.

Mit dem „richtigen“ Scheduling und Monitoring versuchte der IT-Verantwortliche, solchen Abstürzen vorzubeugen. Das von SAP beworbene „Echtzeit-Computing“ auf Basis der Datenbankplattform Hana kennt offiziell keine Batch-Jobs und damit auch kein Job Scheduling und Monitoring – weil ja alles in Echtzeit zu erfolgen hat!

Tatsache ist jedoch, dass auch in einem Hana- und Cloud-Computing-Zeitalter die Daten bewegt werden müssen und Nachrichten zwischen Programmen ausgetauscht werden. Selbst der Einsatz von SAP Data Hub, zur Vermeidung allzu großer Datenbewegungen, erfordert Planung und Überwachung.

IBM

Der SAP-Bestandskunde weiß es ganz genau: Ob System Copy, Transportauftrag oder Releasewechsel – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. SAP selbst hat die Funktion „Job Scheduling und Monitoring“ in den vergangenen Jahren vernachlässigt, obwohl die Funktion in einer Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebung nun von den Bestandskunden ganz besonders gebraucht wird.

Eigentlich ist eine Hybrid-IT-Architektur mit On-premises-Rechenzentren und Multi Cloud ohne Scheduling und Monitoring nicht vorstellbar. Der SolMan schafft das nicht – abwarten, wer von den SAP-Partnern ein gute Hybrid-Cloud-Monitoring-Lösung anbieten kann.

Über den Autor

Peter M. Färbinger, E-3 Magazin

Peter Färbinger, Herausgeber & Chefredakteur E-3 Magazin
B4Bmedia.net AG, Freilassing, Deutschland.
Erreichbar unter [email protected] | Tel.: +49(0)8654 77130-21

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