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Innovation beyond Borders

[shutterstock.com: 215103778, Zack Stock Photo]
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Geschrieben von E-3 Magazin

Was sollten internationale Akteure beim Eintritt in den deutschen Gesundheitsmarkt beachten? Die DMEA bietet auf diese und weitere Fragen vom 9. bis zum 11. April 2019 Antworten an.

Die DMEA versteht sich als zentrale Plattform der digitalen Gesundheitsversorgung. Demnach spielen auch der internationale Erfahrungsaustausch und eine Vernetzung über Ländergrenzen hinweg eine wichtige Rolle.

In Kooperation mit Germany Trade and Invest (GTAI), der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Bundes, wird daher durchgängig vom 9. bis zum 11. April 2019 ein internationales Themenprogramm mit Diskussions- und Talkformaten angeboten.

Dabei geht es beispielsweise um das Marktpotenzial von verschiedenen digitalen Anwendungen sowie auch die Exportförderung im Bereich Digital Health. Zudem wird in verschiedenen Formaten der direkte Austausch mit internationalen Start-ups gefördert.

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„Die Innovationskraft der Branche ist enorm und der deutsche Markt bietet vielfältige Geschäftsmöglichkeiten. Auch auf vielen Auslandsmärkten beobachten wir ein rasantes Wachstum, das unseren heimischen Unternehmen viele Chancen bietet.

Gleichzeitig kann das deutsche Gesundheitssystem aber auch von Anbietern profitieren, die bereits im Ausland erfolgreich agieren und nun ihre innovativen Lösungen auch in Deutschland anbieten können“

erklärt Julia Pietsch, Senior Manager Digital Health bei GTAI.

Zusätzlich zu dem inhaltlichen Programm werden auch im Rahmen der DMEA-Kongress-Sessions sowie anderen Veranstaltungsformaten englischsprachige Themen und Inhalte angeboten.

Alle Kongress-Sessions werden außerdem ins Englische simultan übersetzt. Darüber hinaus können internationale Fachbesucher an englischsprachigen Messeführungen zum Gesundheitsmarkt in Deutschland teilnehmen.

Stefan Radatz, Geschäftsführer von Cerner Health Services Deutschland, betont außerdem, wie wichtig internationaler Austausch für eine Optimierung des Gesundheitswesens in Europa ist:

„In Dänemark steht beispielsweise neben Anwendungen zum häuslichen Monitoring bereits seit den 1990er-Jahren ein auch für Patienten zugängliches Gesundheitsportal zur Verfügung.

In Estland besitzen rund 98 Prozent der Einwohner eine elektronische Gesundheitsakte. In Österreich ist ELGA, die Elek­tronische Gesundheitsakte, etabliert. In all diesen Fällen sorgen einheitliche Standards für einen reibungslosen Datenaustausch.

Auch für Deutschland sehen wir eine große Chance, den Mehrwert der Digitalisierung nutzen zu können, indem offene und sichere Infrastrukturen für den Austausch und die intelligente Nutzung aller verfügbaren Gesundheitsdaten geschaffen werden. Für eine Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems ist ein Blick über den Tellerrand daher von zentraler Bedeutung.“

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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