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Die wichtigsten Cloud-Trends 2019

[shutterstock.com: 515834818, turgaygundogdu]
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Geschrieben von Peter Wüst

Auch 2019 wird die Cloud ein wichtiges Thema bleiben. Doch in welche Richtung wird sie sich entwickeln und worauf müssen Unternehmen achten?

Trend 1: Multi-Cloud-Umgebungen setzen sich durch. 2019 werden viele Unternehmen eine Cloud-First-Strategie verfolgen, um von mehr Flexibilität, Agilität und Kostenersparnis zu profitieren.

Laut einer aktuellen Studie von Forrester Consulting haben bereits 86 Prozent der Unternehmen eine Multi-Cloud-Strategie. Aber ob sie nun die Services von verschiedenen Providern beziehen oder „nur“ Private und Public Cloud in einer Hybrid Cloud mit einem Hybrid-Multi- Cloud-Ansatz kombinieren – Kunden können sich für jeden Anwendungsfall die jeweils beste Lösung heraus­picken.

Wer mehrere Clouds gleichzeitig nutzt, steht aber auch vor neuen Herausforderungen in Bezug auf das Datenmanagement.

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Trend 2: Künstliche Intelligenz in der Cloud nimmt Fahrt auf. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sind die derzeit am meisten „gehypten“ Technologien und werden 2019 weiter Fahrt aufnehmen.

Beliebte Einsatzgebiete sind Chatbots im Kundenservice und Analytics, zum Beispiel um die Wartung von Maschinen zu steuern. Solche Analysen erfordern riesige Mengen an Daten, die oftmals in Echtzeit ausgewertet werden müssen.

Das lässt sich am besten in einer Cloud-Umgebung bewerkstelligen. Eine besondere Herausforderung liegt jedoch darin, dass für viele Projekte Daten aus verschiedenen Quellen benötigt werden, die zudem in unterschiedlichen Formaten vorliegen.

Oft müssen strukturierte und unstrukturierte Daten sowie Datenströme von Drittanbietern gemeinsam in Analysen einfließen. Das stellt hohe Anforderungen an das Datenmanagement und wirft auch Fragen hinsichtlich Sicherheit, Datenresilienz und Datenschutz auf.

Wuest Peter

Trend 3: Datenmanagement as a Service wird immer wichtiger. Sowohl eine Hy­brid-Multi-Cloud-Umgebung als auch KI-Anwendungen in der Cloud erfordern ein Datenmanagement, das es Unternehmen ermöglicht, Daten unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Format und ihrem Speicherort zur richtigen Zeit in der richtigen Geschwindigkeit zur Verfügung zu stellen.

Dies muss auch dann funktionieren, wenn Daten auf mehrere Clouds und lokale Systeme verteilt sind oder als Datenstrom von IoT-Geräten geliefert werden. Um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden, ist Datenmanagement künftig verstärkt gefragt.

Das Datenmanagement wird für Unternehmen 2019 an Bedeutung gewinnen. Denn nur so können sie die Vorteile einer Hybrid-Multi-Cloud-Umgebung ausschöpfen, ohne von wachsender Komplexität ausgebremst zu werden.

Gerade Entwickler können sich dann voll auf ihre Projekte konzentrieren und müssen sich nicht mit den Speicheranforderungen der verschiedenen Provider auseinandersetzen.

Ein solches Datenmanagement wird auch fortgeschrittene KI-Anwendungen fördern, die große, verteilte Datenmengen benötigen und Cloud-Infrastruktur nutzen.

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Über den Autor

Peter Wüst

Peter Wüst ist Senior Director Cloud Infrastructure and Cloud Data Services EMEA bei NetApp.

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