MAG 1902 Personal

Personalprozesse mit Software-Robotern optimieren

[shutterstock.com: 1090899323, sdecoret]
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Geschrieben von E-3 Magazin

Moderne Personalarbeit kommt 2019 nicht mehr ohne digitale Helfer aus. Nur wer schnell reagiert, kann talentierte Nachwuchskräfte ins Unternehmen holen.

Langwierige HR-Prozesse sind tabu. Immer mehr Unternehmen setzen daher in der Personalabteilung auf Robotic Process Automation (RPA). Mithilfe der modernen Technologie lassen sich wiederkehrende Routine-Aufgaben automatisieren.

Bei RPA handelt es sich um Software-Bots, die wie menschliche Nutzer mit Computerprogrammen und -systemen interagieren und Aufgaben nach einem einfachen Wenn-dann-Schema abarbeiten. Ein Paradebeispiel ist der Recruiting-Prozess. So sind Bots etwa in der Lage, eingehende Bewerbungen nach Schlagwörtern zu durchsuchen und sie automatisiert der jeweiligen Stellenausschreibung zuzuordnen.

Der große Vorteil von Software-Bots: Sie arbeiten hocheffizient rund um die Uhr und machen keine Flüchtigkeitsfehler. Dadurch lassen sich Prozesse erheblich beschleunigen. So zeigt eine Studie der Information Services Group, dass Unternehmen ihre Geschäftsprozesse durch die Anwendung von RPA fünf bis zehn Mal schneller durchführen können als zuvor. Bei Personalprozessen liegt die Zeitersparnis bei 32 Prozent.

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„HR-Manager dürfen nicht nur ‚Personalverwalter‘ sein – vielmehr ist ihr Know-how auch auf strategischer Ebene gefragt, um Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Doch um als Partner der Geschäftsleitung zu agieren, brauchen sie Zeit. Genau diese können sie sich durch den Einsatz von modernen Technologien wie RPA freischaufeln“

erklärt Christoph Förster, Team Lead Sales bei Aconso.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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