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2019: das Jahr der pragmatischen Transformation

[shutterstock.com: 1106560169, Migogo]
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Geschrieben von E-3 Magazin

Der Jahreswechsel ist immer auch die Zeit der Prognosen und Visionen. Alle großen Marktforschungs-institute präsentieren dann ihre Sichtweise auf die IT-Szene und geben Tipps für die Anwender. Waren es in den vergangenen Jahren oft spektakuläre Visionen, kehrt nun Pragmatismus ein.

Forrester hat in seinen Prognosen für 2019 die wichtigsten Parameter herausgearbeitet, die sich auf die Unternehmenswelt auswirken werden – ein Jahr, in dem Unternehmen von strategischen Ambitionen zu pragmatischen, präzis umgesetzten Anstrengungen übergehen werden.

Die Entscheidungsträger haben im abgelaufenen Jahr große Initiativen wie digitale Transformation und Customer Expe­rience (CX) ins Visier genommen, viele sahen sich allerdings mit der harten Realität konfrontiert, dass dies mühsame und kostspielige Strategien sind, die die Art und Weise infrage stellen, wie Führungskräfte ihr Unternehmen führen.

Prognosen und Trends für das Jahr 2019

Customer Experience (CX) bleibt unter Beschuss: Marken werden strategische CX-Initiativen aufgeben und auf Methoden der alten Schule zurückgreifen, um kurzfristig Gewinne zu erzielen.

Digital kommt unter die pragmatische Lupe: Die digitale Transformation wird sich in Richtung pragmatische Betrachtung des digitalen Investmentportfolios bewegen.

Unternehmenszweck gewinnt wieder an Bedeutung: Der geschäftliche Zweck wird wieder zu einer strategischen Priorität werden und als strategischer Kompass für Unternehmen dienen.

CMO – neu definiert: Markenarbeit wird wieder zur obersten Priorität für CMOs. CIOs demonstrieren Entscheidungskompetenz: CIOs werden ihren Aufgabenbereich erweitern, um ein Modell zu entwickeln, das technologieorientierte Innovation in Kundennutzen umsetzt.

Künstliche Intelligenz (KI) wird zum Fundament: Firmen werden die Grundlagen sorgfältiger angehen, um ihre Fähigkeit zu beschleunigen, praktisch von den Vorteilen der KI zu profitieren.

Die Welt setzt auf Zero (Trust): Zero Trust wird zum Ad-hoc-Standard im Bereich der Sicherheitsarchitektur.

Verbrauchermarken wagen sich ins Baiting: Mehr Marken werden sich im Market-Baiting versuchen, die meisten werden die Mechanik jedoch falsch einschätzen und minimale Wirkung erzielen.

B2B in der Klemme: B2B-Marketingspezialisten werden sich von allzu stumpfen Outbound-Methoden verabschieden und sich auf die Kundenergebnisse konzentrieren.

Erfahrungswerte der Mitarbeiter (Employee Experience, EX) stehen im Mittelpunkt: Die Entscheidungsträger werden die Bemühungen im Change-Management wiederaufleben lassen und gezielte Initiativen einleiten, die die breit auf Kultur ausgerichteten Bemühungen von 2018 ablösen.

Roboter erfinden Talentmanagement neu: Vorreiter im Talentmanagement werden die Automatisierung nutzen, um dem Engpass an qualifizierten Mitarbeitern zu begegnen.

Venture-Capital-Vergabe wird rekalibriert: Investments für Martech und Adtech werden heruntergefahren, weil Investoren ihr Geld in spezifische Branchen investieren wollen.

Blockchain macht Werbung transparent: Die Blockchain wird den Werbetreibenden aufzeigen, ob, wie und wo Verschwendung und unsachgemäßer Einsatz stattfinden und wie ihr Geld in der Medienplanungslieferkette ausgegeben wird.

Internet of Things (IoT) macht Ernst: Das IoT wird im B2B-Bereich durchstarten, jedoch weiterhin Mühe haben, im B2C-Bereich Fuß zu fassen.

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E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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