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Sommerzeit = Praktikum

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Und wie der Sommer immer wieder kommt, kommt auch das Thema „atmende“ Systeme in der SAP-Community immer wieder hoch.

Das Problem ist das Verständnis von SAP bezüglich Lizenzgebrauch und Stilllegung. Für Praktikanten braucht der CIO nur für eine meist kurze Ausbildungsdauer ein paar zusätzliche Professional User.

Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen und ist der Nachfolger für die Einschulung schon präsent, dann braucht man für einen Arbeitsplatz vorübergehend zwei Lizenzen.

Die neue SAP-Lizenzregelung besagt, dass auch externe Berater einen Professional User brauchen. Was passiert mit diesen Lizenzen, wenn das Projekt abgeschlossen ist?

Ein atmendes Lizenzsystem, wo Lizenzen auch temporär erworben werden können existiert in der gewünschten Form nicht. Selbst für Anwender, die ich dieses Jahr schon im System angelegt habe, wo der Produktivstart aber erst 2018 ist, muss man jetzt schon Lizenz und Pflegegebühr entrichten.

Einmal einen Anwender angelegt und der Taxameter beginnt zu laufen – auch wenn nachweislich der User inaktiv ist. SAP ist unbarmherzig!

Dass die digitale Transformation mit einem starren Lizenzsystem niemals funktionieren kann, ist mittlerweile auch der SAP bekannt. Die Community wartet auf Antworten. Viele Antworten zu diesem und anderen Themen finden Sie in der aktuellen E-3 Ausgabe.

Über den Autor

Peter M. Färbinger, E-3 Magazin

Peter Färbinger, Herausgeber & Chefredakteur E-3 Magazin
B4Bmedia.net AG, Freilassing, Deutschland.
Erreichbar unter [email protected] | Tel.: +49(0)8654 77130-21

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