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PKL? Täuschen und Tarnen!

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Die Preis- und Konditionenliste (PKL) der SAP entscheidet fast alles: Was kostet indirekte Nutzung? Wie hoch ist die Lizenznachzahlung? Kann sich der SAP-Bestandskunde die Datenbank Hana, IoT und Blockchain leisten?

Auch das neue Lizenzmodell für indirekte Nutzung kann nur bewertet und gewürdigt werden, wenn man die dazugehörige PKL kennt. Dennoch lobte DSAG-Vorstand Andreas Oczko, vergangene Woche in einer Presseaussendung, das neue Modell und SAP-Chef Bill McDermott behauptete diese Woche in der Quartalsbilanzpressekonferenz, dass nun alle Probleme gelöst und die Bestandskunden wieder glücklich und zufrieden sind – nur von der PKL fehlt jede Spur, die eigentlich der Schlüssel zum neuen Glück der SAP-Bestandskunden wäre.

In bekannter Eintracht täuschen und tarnen hier SAP und DSAG: Ein neues Lizenzmodell ohne PKL und technischer Angaben zur Ausführung ist wertlos.

SAP selbst spricht davon, dass die Software-Werkzeuge zur Anwendung des neuen Lizenzmodells für die indirekte Nutzung noch nachgeliefert werden, dennoch weiß Bill McDermott jetzt schon, dass für seine Bestandskunden die indirekte Nutzung kein Thema mehr ist – Problem gelöst, Patient tot!

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Alle Details zum Status des neuen Lizenzmodells für indirekte Nutzung lesen Sie in der aktuellen E-3 Ausgabe Mai 2018 auf Seite 14: Neues Spiel, neues Glück.

Über den Autor

Peter M. Färbinger, E-3 Magazin

Peter Färbinger, Herausgeber & Chefredakteur E-3 Magazin
B4Bmedia.net AG, Freilassing, Deutschland.
Erreichbar unter [email protected] | Tel.: +49(0)8654 77130-21

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