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Lizenzvergabe nur nach Berechtigung

[shutterstock.com: 516597583, Creative Stall]
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Geschrieben von E-3 Magazin

Bisher war es in der Lizenzpraxis meist üblich, sich bei der Auswahl der Lizenzen nach den Funktionen der User zu richten.

Logischerweise gab es deswegen bei geringem Funktionsumfang auch die günstigste Lizenz. Dieses Kaufverhalten möchte SAP nun ändern.

Der Plan: Zukünftig soll sich der Lizenztyp aus dem Umfang der Funktionen ergeben, die ein User nutzen könnte. Seine Berechtigungen legen dabei fest, welche Funktionen ein User innerhalb des SAP-Systems aufrufen kann.

Die Lizenzvergabe nach Berechtigung ist nicht neu. Bereits heute gibt es Kunden, die diese Methode anwenden. Was allerdings neu ist, ist SAPs Kehrtwende, nur noch nach den Berechtigungen zu gehen. Auf jeden Fall ist es bei einer Lizenzvergabe nach Berechtigung wichtig, ein klares und optimiertes Berechtigungskonzept zu haben, um am Ende nicht draufzuzahlen.

SAP-Landschaft in Ordnung bringen

In vielen Unternehmen ist das Berechtigungskonzept so grob gestrickt, dass viele bei dieser neuen Art der Lizenzvergabe in Panik eine große Anzahl an Professional-Lizenzen nachkaufen würden, um alle Eventualitäten abzudecken. Solche Nachkäufe können aber selbst extrem teuer werden.

Bevor man als SAP-Kunde also blind Lizenzen nachkauft, sollte man sich zunächst mithilfe einer intelligenten Softwarelösung einen Überblick über seine Lizenzlandschaft verschaffen. Die richtigen Tools helfen Ihnen dabei, Ihre SAP-Lizenzen ordnungsgemäß zu verteilen und passende Berechtigungskonzepte zu erstellen.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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