MAG 1809 Szene

Heißer Sommer, stürmischer Herbst

[shutterstock.com: 626537093, Rasica]
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Nach der überstandenen Hitzewelle des Sommers steht den SAP-Lizenz-verantwortlichen in den Unternehmen eine bislang ebenso noch nicht da gewesene Sturmflut an Lizenzinnovationen und Herausforderungen bevor.

Langweilig war es in der Welt der SAP-Lizenzen in der vergangenen Dekade noch nie. Zurzeit rollt jedoch eine wahre Flut an Neuerungen heran. Dazu gehört ein komplett neues Lizenzmodell für indirekte Nutzung mit einem zugehörigen (noch nicht verfüg­baren) Messverfahren von SAP.

Des Weiteren der Versuch von SAP, die Benutzerlizenzierung berechtigungsbasiert zu etablieren, mit einem ebenso noch nicht verfügbaren Messverfahren, der mehr oder minder sanfte Zwang von SAP, auf S/4 Hana zu migrieren, inklusive der Migration der Lizenzverträge, oder die Abkündigung einiger On-premise-Lösungen von SAP und dafür zahlreiche neue SAP-Cloud-Lösungen. Zu erwarten sind außerdem vermehrte „Extended Audits“ von SAP.

Auch für uns als Lösungsanbieter ist es eine spannende Zeit, denn wir wollen unseren Kunden möglichst zeitnah die Werkzeuge in die Hand geben, um mit den Herausforderungen fertigzuwerden.

Zum Beispiel waren wir nur wenige Tage nach Erscheinen der entsprechenden SAP- Hinweise in der Lage, ein leistungsfähiges Reporting zur neuen Lizenzmetrik für indirekte Nutzung zur Verfügung zu stellen.

Damit ist eine Einschätzung möglich, ob das neue Lizenzmodell überhaupt infrage kommt oder der SAP-Kunde vielleicht doch mit dem alten Modell besser fährt.

Es soll hier keineswegs der Eindruck vermittelt werden, als sei das alles und immer sofort auf Knopfdruck möglich. Selbst mit unserer Lösung dauert zum Beispiel eine Analyse des RFC-Datenverkehrs der SAP-Systeme mit der Außenwelt ihre Zeit und erfordert manuelle Nacharbeit – ohne Lösungsunterstützung ist eine solche Aufgabe aber schlicht nicht möglich.

So konnten wir gerade für einen unserer Kunden bei einer solchen Schnittstellenanalyse, mit über einer Million anfallender Datensätze, bislang undokumentierte Schnittstellen zu Drittsystemen „wiederentdecken“ und damit entscheidend helfen, vor Überraschungen beim anstehenden SAP-Audit gefeit zu sein.

Mit dem Snow Optimizer for SAP Software können Sie sich nicht nur auf dem gerade brandaktuellen Feld der indirekten Nutzung einen Informationsvorsprung und genaue Kontrolle verschaffen. Sondern auch auf so altbekannten Feldern wie der direkten Nutzung durch SAP Named User, der Analyse und Optimierung von Berechtigungsrollen, der Nutzung von En­gines und vieler weiterer lizenzrelevanter Aspekte. Verbunden mit einem enormen Gewinn and Zeit und Qualität und einem Automatisierungsgrad, der ohne Tool nicht möglich ist.

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Über den Autor

Joachim Paulini, Snow Software

Joachim Paulini ist SAP Solutions Technical Architect bei Snow Software.

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