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Virtuelle IT-Abteilung

[shutterstock.com: 627828017, GrandeDuc]
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Geschrieben von Jeannine Kallert, Gisa

Die IT ist heute im Kern der Wertschöpfungsprozesse angelangt. Und diese Entwicklung hält an. Große Unternehmen wie Dax-Konzerne haben die Mittel, Spezialisten für eine professionelle IT zu unterhalten. Der Mittelstand hingegen stößt an seine Grenzen.

IT-Dienstleister mit nur technischer Kompetenz sind die Dinosaurier der Branche. Gisa baut daher als Spezialist für Outsourcing immer mehr auf die strategische und prozessuale Beratung von Kunden.

Mit dem Motto „Virtuelle IT-Abteilung für den Mittelstand“ will das Unternehmen aus Halle ganzheitlicher Partner seiner Kunden sein. Im Fokus stehen die Know-how- und Ressourcenerweiterung beim Kunden. Überdies wird die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern wie der SAP für Gisa immer wichtiger.

„Mit der Digitalisierung ist das Thema IT für Mittelständler wahnsinnig komplex geworden.“

Torsten Rogosch, Mitglied der Gisa-Geschäftsführung, sieht das als Herausforderungen für den Mittelstand, aber auch für die eigene Branche.

„Wo früher meist nur das Thema Hardware bespielt wurde“

so Rogosch,

„geht es heute um die strategische Orches­trierung der gesamten IT-Landschaft.“

Spätestens bei den eingekauften Cloud-Lösungen und deren Anbindung an vorhandene Lösungen kann der Überblick für den End­anwender schnell verloren gehen.

Jeannine-Kallert

IT als Kern der Wertschöpfung

Die Herausforderung: Wer entwirft zur Unternehmensstrategie passend eine nachhaltige IT-Strategie, die bei der Erreichung der Unternehmensziele einen Wertbeitrag leistet? Wer koordiniert und steuert in der IT passende und leistungsfähige Spezialdienstleister?

Ob Open Source, Cloud, KI, IoT, die Spannweite der genutzten Anwendungen reicht heute je nach ­Anforderung von On-premise- über Cloud- Produkte hin zur reinen Nutzung von IT-Anwendungen ohne eigene Instanzen. Die Komplexität wird zwar von mittelständischen Unternehmen erkannt, es fehlen aber Fachleute vor Ort, die diese Themen stemmen können.

„Ein normaler Mittelständler hat eine IT-Abteilung von vielleicht drei, vier bis maximal zehn Mitarbeitern, die können nicht mehr all diese Spezialthemen abdecken“

meint Torsten Rogosch.

Die Idee einer virtuellen IT-Abteilung ist nicht neu – aber Gisa setzt qualitativ eigene Kriterien und richtet danach zunehmend die Unternehmensstrategie aus. Ein Unternehmen, das Wachstum und Innovation sicherstellen will, kann dies nur auf Basis einer rundum professionellen IT.

Als virtueller CIO spielt Gisa für ihre Kunden die Vorteile einer großen IT-Abteilung aus – mit strategischer und Prozessberatung über Migration von Landschaften bis hin zu Anwendungsbetreuung und -betrieb im eigenen Rechenzentrumsverbund in Deutschland.

Software und Hardware werden passend orchestriert. Von der Betreuung und dem Betrieb von SAP-Anwendungen über Datenbankmanagement bis hin zur Begleitung hin zu Cloud-Lösungen wie Office 365 deckt Gisa als IT-Komplettdienstleister alle Felder ab und koordiniert die Arbeit von spezialisierten Partnerunternehmen. Was unterscheidet die virtuelle IT vom reinen Outsourcing?

Virtuelle IT wird bei Gisa zur prozessualen Anwendungsbetreuung im Auftrag des Kunden.

„Wir machen für die Unternehmen Ressourcen frei – sie können sich ihrem Kerngeschäft zuwenden“

betont Torsten Rogosch die Chancen für Mittelständler.

„Wir setzen einen leistungsfähigen IT-Unterbau auf. Dazu kommt der Zugriff auf erprobte Wertschöpfungsnetzwerke. Die ausgelagerte IT-Organisation bündelt das Wissen über Methoden, Prozesse und Plattformen. Damit unterstützen wir intelligent und persönlich den Erfolg des Unternehmens.“

Vom Consulting und Management der IT über das Application Management, das Enterprise Management, hin zum Infrastruktur-Betrieb, BPO-Lösungen und dem Lizenz-Management reicht die Spannweite des Komplettdienstleisters. Wichtig bleibt dennoch persönliche Nähe und Erreichbarkeit.

„Ein virtueller CIO muss bei Bedarf innerhalb von zwei Stunden beim Kunden sein können“

betont Rogosch.

Quick-Check gegen Veränderungsängste

Gisa will dem Mittelstand den Einstieg in die virtuelle IT erleichtern und dabei von Anfang an klare Verantwortlichkeiten zeigen.

„Wir wissen um die Vorbehalte gegenüber Veränderungen im globalen IT-Management in Deutschland. Deshalb schlagen wir im ersten Schritt einen strukturierten Quick-Check vor. Dieser Check wird bei Erfolg die Basis für eine Transition.“

Wie sieht das aus: Erfahrene IT-Profis nehmen sich ein bis drei Tage Zeit für eine Analyse der unternehmenseigenen IT und bringen diese mit den Zielen des Unternehmens in Korrelation. Vertiefend geht es mit IT-Sourcing, IT-Governance, Security und Business Con­tinuity weiter. Eines soll dem Kunden während des Quick-Checks klar werden:

„Wir wollen Verantwortung übernehmen und definieren diese sehr genau“

fasst Rogosch das Vorgehen zusammen. Gisa setzt dabei auf Partnerschaften.

„Ein starker Partner im Industriebereich ist unser Mutterunternehmen, Itelligence“

so Rogosch weiter.

„Denn wenn die gesamten Produktionsprozesse über SAP-Lösungen laufen, brauchen auch wir zusätzliche Spezialisten. Die virtuelle IT ist IT-Management und Steuerung. Wir sichern dem Kunden klare Vertragsfähigkeit und Standards zu.“

Die virtuelle IT-Abteilung ist Teil einer größeren Gisa-Strategie zu einer neuen Qualität des IT-Managements, die über das Jahr 2025 hinausreicht. Und so ist Gisa schon heute so aufgestellt, Kunden in die S/4-Welt nicht nur zu begleiten, sondern dauerhaft Partner zu sein.

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Über den Autor

Jeannine Kallert, Gisa

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