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Zeppelin automatisiert Data Warehouse

[shutterstock.com: 700125367, Michael Rosskothen]
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Geschrieben von E-3 Magazin

Der international tätige Anlagenbauer Zeppelin betreibt eine hochmoderne IT-Infrastruktur, die in sehr hohem Maße virtualisiert und – nach Möglichkeit – in geringerem Umfang automatisiert ist. Im Zuge einer SAP-Einführung plante der Konzern den Einsatz einer neuen Data-Warehouse-Lösung.

Die unternehmerischen Wurzeln des Zeppelin-Konzerns gehen auf Ferdinand Graf Zeppelin zurück und reichen bis in das frühe 20. Jahrhundert. Heute beschäftigt der Konzern über 8000 Mitarbeiter an 190 Standorten in 35 Ländern und bietet Lösungen für die Bauwirtschaft und den Anlagenbau an.

Im Rahmen eines größeren SAP-Einführungsprojekts plante das Unternehmen den Einsatz einer neuen Data-Warehouse-Lösung. Dank bereits gemachter Erfahrungen im Automatisierungsbereich suchte Zeppelin nach einer Lösung, um auch einen weitreichenden Teil der neuen Data-Warehouse-Lösung zu automatisieren.

Viele Datenquellen vereinen

Stephan Schaumburg-Lippe, IT-Berater und Anwendungsentwickler bei Zeppelin, erklärt:

„Für unsere strategische Geschäftseinheit Baumaschinen EU planten wir die Implementierung einer kompletten Enterprise-Data-Warehouse-Lösung, die mehrere Unternehmen und viele Datenquellen vereinen sollte.

Dieses Projekt war Teil einer laufenden SAP-Einführung. Im Rahmen dieses Projekts wurden mehrere klassische Data-Warehouse-Anbieter miteinander verglichen.

Da bereits ein sehr hoher Automatisierungsgrad der virtuellen Infrastruktur vorlag, wurde gezielt nach Anbietern gesucht, die Data-Warehouse-Lösungen mit einem möglichen Automatisierungsansatz vereinten.

Dies schränkte das Feld der geeigneten Anbieter enorm ein und wir luden schließlich acht Anbieter zu einer ersten Workshop-Runde mit unserem IT-Team ein.“

Am ersten Workshop nahmen vier klassische Data-Warehouse-Anbieter teil. Da das Team von Zeppelin einen Ansatz verfolgt, der auf Design statt auf Programmierung setzt, war es überrascht vom altmodischen Automatisierungsansatz der Anbieter der ersten Runde.

Dies führte zu einem zweiten Workshop mit den verbleibenden vier Anbietern. Anschließend wurden zwei Anbieter zu einem dreitägigen Abschlussworkshop eingeladen, bei dem ein Beispiel aus der Praxis umgesetzt werden sollte.

WhereScape bestand all diese Hürden mit Bravour und wurde am Ende des Auswahlprozesses aufgrund seiner Offenheit und Flexibilität ausgewählt. Diese ermöglichten es Zeppelin, die für ihre Bedürfnisse am besten passende Architektur zu schaffen und diese mit einem sehr hohen Automatisierungsgrad zu versehen.

„Bei Neukunden müssen wir oft bei ,null‘ anfangen und sie erst von den Vorteilen der Automatisierung überzeugen. Nicht so bei Zeppelin, wo schon seit Jahren große Teile des Data Warehouse automatisiert sind.

Man kannte bereits die Vorteile der Automatisierung aus der Praxis, was es für uns sehr einfach machte. WhereScape fügte sich direkt in die Infrastruktur ein und die Umsetzung erfolgte ohne Hindernisse oder technische Probleme“

ergänzt Rob Mellor, Vice President & General Manager EMEA bei WhereScape.

Automatisierungsgrad

Durch die Implementierung von Where­Scape konnte Zeppelin einen hohen Automatisierungsgrad erreichen. So ist das Unternehmen nun noch besser in der Lage, sein Geschäft schnell an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Schaumburg-Lippe erklärt:

„Wir möchten für jeden Prozess detailgenau herausfinden, wie er im Unternehmen abläuft. Was brauchen unsere Kollegen, die mit Systemen arbeiten, um ihre Entscheidungen zu treffen?

Märkte, Produkte und Organisationen verändern sich ständig. Als erfolgsorientiertes Unternehmen müssen wir in der Lage sein, schnellstmöglich auf diese Veränderungen zu reagieren. Ein hoher Automatisierungsgrad und damit eine Verarbeitung von Daten in Echtzeit macht dies möglich.“

Stephan Schaumburg-Lippe erläutert die Vorteile der WhereScape-Lösung:

„Zeppelin strebt einen sehr hohen Automatisierungsgrad an und verfolgt dabei das Ziel der kompletten Automatisierung von Logistik und Geschäftsprozessen.

Durch WhereScape waren wir nicht an eine bestimmte Art der Implementierung des Data Warehouse gebunden und konnten verschiedene Ansätze virtueller Infrastrukturen nutzen.

WhereScape ermöglichte es uns, einen Ansatz zu wählen, der am besten zu unserer Umgebung, unserem Unternehmen und der bereits vorhandenen virtuellen Infrastruktur passte.

Mit WhereScape konnten wir unser gestecktes Ziel auf einfache Weise erreichen und mussten uns nicht auf die Programmierung konzentrieren.“

Zeppelin suchte nach einer Lösung, die sich auf die Automatisierung von Data Warehouses konzentriert. WhereScape ist darauf spezialisiert, Dateninfrastrukturen – einschließlich Data Warehouses – schnell und einfach zu planen, zu entwickeln und umzusetzen.

Hierzu verwendet Where­Scape ELT, automatisch generierten Code, Dokumentation und Lineage, um Daten von einer Plattform auf eine andere zu migrieren.

Dadurch können Datenteams mit weniger Ressourcen mehr erreichen, indem sie sich wiederholende Aufgaben automatisieren, um menschliche Fehler zu vermeiden und sicherzustellen, dass Mitarbeiter schneller auf neue Anfragen aus dem Unternehmen reagieren können.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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