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Wie automatisiert ist Ihre Testautomation?

[shutterstock.com: 773444554, Olivier Le Moal]
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Testautomation stellt heute den Stand der Technik dar, nein, mehr noch, sie sollte für jede ernsthafte Qualitätssicherung ein unverzichtbarer Bestandteil des Testvorgehens sein.

Vor allem in Systemen, die geschäftskritische Prozesse und sensible Daten umfassen, ist eine systematische Qualitätssicherung bei jeglicher Systemanpassung (z. B. Fixes, Changes, Releases) unumgänglich.

Doch wie automatisiert sind diese Lösungen wirklich? Wie viel Aufwand bleibt bei traditionellen Automationsansätzen für den Tester übrig?

Natürlich ist der Sprung vom manuellen Test zu automatisiert abgespielten Testskripten in Hinblick auf den Aufwand der Mitarbeiter ein großer. Doch ist die Spitze des Eisbergs damit schon erreicht?

Aus meiner Sicht sind klassische Testautomationslösungen, wie sie von vielen Unternehmen betrieben werden, bei Weitem nicht effizient und schöpfen das Potenzial der Automation an sich nur zu einem geringen Teil aus.

Reicht es einem Unternehmen, Hunderte Testfälle als Skripts automatisiert zu haben? Sollten sich die Unternehmen nicht weiterführende Gedanken machen? Wer wartet meine Testskripts? Wer erweitert meine Testskripts? Und vor allem, wer stellt die Korrektheit und Aktualität von Testdaten für jede einzelne Ausführung eines automatisierten Testfalls sicher?

Christian Gaiser

Neueste Ansätze der Testautomation haben ein viel weiter gefasstes Verständnis von Testautomation. Nicht das reine Zur- Verfügung-Stellen eines Automationstools und der optionalen Dienstleistung, Automationsskripts für den Kunden aufzuzeichnen, ist der Wahrheit letzter Schluss.

Eine gesamtheitliche Betrachtung des Themas Testautomation beinhaltet voll integrierte Lösungen zu den Themen „Testdaten“ und „Wartung der Automationsskripts und Zusatzentwicklungen“.

Studien haben ergeben, dass bis zu 60 Prozent des Aufwands der Tester in das Bereitstellen von fachlich korrekten und unverbrauchten Testdaten fließen. Warum also dieses große Optimierungspotenzial nicht nutzen?

Moderne Automationsansätze, wie jene der Suxxesso Test Suite, liefern neben den Tools komplette Testfallsets mit hoher Testabdeckung für SAP-Module, wiederverwend­baren Bausteinen und vor allem auch vollautomatisierte Testdatengeneratoren, welche für jeden Testfall, vor jeder Ausführung, die passenden Testdaten aus dem (Test-)Kundensystem suchen.

Ohne Zutun der fachlichen Experten des Unternehmens. Sie helfen, dieses große Einsparungspotenzial an Ressourcen zu nutzen und, im Gegensatz zu Lösungen, die sich seit Jahrzehnten kaum weiterentwickeln, eine Testautomation auch wirklich durchgängig zu denken.

Fazit

Neben der ganzheitlichen Betrachtung gehören auch monate- bis jahrelange Automationsprojekte zum Aufbau einer Test­automation der Vergangenheit an.

Agilität hält auch bei der Testautomation Einzug – Automation inklusive Testdatenlösung, einsatzbereit innerhalb weniger Arbeitstage, erfüllt Anforderungen, denen sich Unternehmen in modernen IT-Umfeldern gegenübersehen.

Über den Autor

Christian Gaiser, Suxxesso

Christian Gaiser ist Co-Founder und Produktmanager von Suxxesso und verfügt über langjährige Erfahrung in Testautomation.

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