Die Meinung der SAP-Community Hausmitteilung MAG 1712

Convert, eine Dialogplattform

Hausmitteilung
[shutterstock:426481501, BrAt82]

In einer komplexen Welt ist der Dialog oft der erste Schritt zu einer nachhaltigen Lösung. Daraus entsteht im besten Fall ein Diskurs, der über viele Jahre eine erfolgreiche Roadmap vorgibt.

So weit die Theorie. In der deutschsprachigen SAP-Community gibt es keinen Diskurs: SAP hat sich mit ihrer Hausmesse Sapphire schon lange aus Europa verabschiedet.

Das Fördern und Unterstützen von offenen Diskussionsplattformen zu spezifischen Themen wie etwa einer KI-Konferenz der Wochenzeitung Die Zeit findet leider keine Fortsetzung. Und der viel gelobte und wichtige DSAG-Jahreskongress ist sehr bemüht, schafft aber auch keinen Dialog zwischen SAP-Bestandskunden und SAP-Vorstand:

Die Eröffnungsvorträge bleiben Präsentationen ohne Chance auf Nachfragen – im Saal gibt es keine Mikrofone für die Zuhörer für ein Frage-und-Antwort-Spiel (Diskurs!). Die Vorträge werden nicht live übertragen, sodass sie auch nicht mit Twitter-Meldungen kommentiert werden können (siehe Sapphire-Keynotes).

Das Fehlen eines Diskurses und einer offenen, ehrlichen Diskussionsplattform schadet jedem in der SAP-Community. Bestandskunden werden die Erfahrungen und das Wissen anderer Community-Mitglieder vorenthalten.

SAP hat keinen direkten Kommunikationskanal, kein Beziehungsmanagement mehr zu ihren Anwendern: Auf Facebook hat SAP fast eine Million Abonnenten, wenn Chief Technology Officer Björn Goerke auf der SAP TechEd 2017 in Barcelona eine überragende Keynote hält, gibt es lediglich 123 „Gefällt mir“.

Dieses Verhältnis von einer Million zu 123 Likes ist „spektakulär“. Wo bleibt der Dialog, die Begeisterung?

Selbst zu einer Sap­phire nach Orlando, USA, kommen nur 10.000 SAP-Bestandskunden. Andere sind in ihrem Beziehungsmanagement schon weiter: Auf der Dreamforce 2017 begrüßte Salesforce in San Francisco über 170.000 Wegbereiter aus 91 Ländern vor Ort und weitere 10 Millionen Interessenten online.

Auch für andere IT-Unternehmen wie Oracle, Google etc. scheint es ein leichtes Spiel zu sein, Konferenzen mit weit über 50.000 Personen zu organisieren. Nur für SAP ist es offensichtlich unmöglich, auch Massen zu begeistern und zu bewegen.

Dieses Kommunikationsdefizit, das Fehlen einer Diskurs-Kultur, wollen wir gemeinsam mit dem erfolgreichen Veranstalter IT&Media (zukünftig Digital Future Congress) beheben:

Am 1. März 2018 findet in Frankfurt/M. die Kongressmesse Convert statt. Dort werden SAP-Bestandskunden, Partner und Experten eine offene und transparente Dialogplattform für SAP-Themen wie Process Mining, das SAP’sche Lizenz-Puzzle, Hana-Roadmap 2020, IoT und KI mit SAP Leonardo, Cloud und Mobile Computing inklusive der SAP/Apple-Partnerschaft und S/7- sowie S/4-Robotic-Process-Automation finden.

Den Ausstellern und Experten geht es um einen nachhaltigen Diskurs mit den SAP-Anwendern, denn die Herausforderungen in der zukünftigen S/4-Landschaft sind komplex. Begleitet wird diese wichtige Kongressmesse vom E-3 Magazin als Content-Partner.

Informationen gibt es auf www.convert-frankfurt.de.
Oder rufen Sie mich direkt an: +49/8654-77130-21.

Im Sinne der neuen Dialogplattform Convert für die deutschsprachige SAP-Community freue ich mich auf jedes Gespräch.

Peter M. Färbinger
Chefredakteur E-3 Magazin

Über den Autor

Peter M. Färbinger, E-3 Magazin

Peter Färbinger, Herausgeber & Chefredakteur E-3 Magazin
B4Bmedia.net AG, München, Deutschland.
Erreichbar unter [email protected] | Tel +49(0)89/210284-21

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