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Die S/4-Welt aus vier Blickwinkeln

Wie lässt sich im Einkauf die erweiterte Funktionalität von S/4 nutzen, ohne einen Umstieg auf S/4 Hana durchführen zu müssen? Wie werden mit EIM aus Daten wertvolle Informationen? Wie führt der Edge-Ansatz zu hoher Performanz bei IoT-Projekten? Wie lassen sich Budgets für diese Innovationen ohne Konflikte freisetzen?

Alegri begleitet seine Kunden holistisch auf dem Weg in die S/4-Hana-Welt, neutral und unabhängig. Dies wird aus vier Perspektiven exemplarisch beleuchtet.

1. S/4-Hana-Funktionalität ohne Umstieg nutzen!

Ein Umstieg auf S/4 Hana ist oft aufwändig und nicht kurzfristig realisierbar. Die deutlich verbesserte Funktionalität von S/4 Hana kann jedoch großen Nutzen bringen. Alegri hat eine Methodik entwickelt, um die Quadratur des Kreises zu ermöglichen: neue Funktionalität und eine geringe Belastung der oft dünnen Personaldecke des Kunden, sodass sich der ROI kurzfristig einstellt.

Eine Komponente dieser Methodik ist die Nutzung von S/4-Hana-Funktionalität als Booster für die bestehende ECC-6.0-Umgebung. Damit kann die verbesserte Funktionalität von S/4 Hana für ausgewählte wertschöpfende Prozesse kurzfristig genutzt werden, die bestehenden Geschäftsprozesse im Kernsystem bleiben jedoch unverändert.

Das bedeutet am Beispiel Procurement: In jedem Produktionssystem (ein/mehrere ERP, SRM und APO-Systeme, dezentrale 3rd-Party-Lösungen) gibt es Procurement-Funktionalitäten. Diese können durch die Synchronisierung der nötigen Daten auf ein zentrales System auf S/4 Hana optimiert werden. Dafür sprechen viele Gründe, z. B. bei Procurement für Kostenstellen:

  • Möglichkeit, mit modernen Oberflächen die Freigabeprozesse zu unterstützen, z. B. mit Standard-Fiori-Apps für Freigaben
  • Zentrale Shoppingcards für Büro- und IT-Material, z. B. PCs, Monitore, Drucker, Toner, Lizenzen
  • Schnelle Versorgung der Fachbereiche bei geringen Handlingkosten
  • Wenige, aber intensive und kostenoptimale Lieferantenbeziehungen
  • Möglichkeit, Lager von Lieferanten managen zu lassen
  • bei Procurement der Rohstoffe und Komponenten: Geringeres Bestandsrisiko bei schnellerer Verfügbarkeit der Komponenten
  • Losgrößenoptimaler Einkauf und damit Kostenvorteile
  • Bestandsüberblick und somit verkürzte Lieferzeiten
  • Wesentlich geringere Handlingkosten im Einkauf
  • Nutzung von SCM-Funktionalitäten (ehemals APO), um Prozesse werksübergreifend zu optimieren

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Alegri-Procurement-Booster-Methodik:

Um diese verbesserten Funktionalitäten kurzfristig zu nutzen, setzt Alegri ein S/4-Hana-System auf und verbindet es mit den bestehenden ECC-Systemen. So schaffen es Kunden bei minimalem Risiko in die neue S/4-Hana-Welt einzusteigen.

Damit werden gleichzeitig Synergie-Effekte genutzt, der Übergang auf die S/4-Hana-Umgebung schrittweise vollzogen. Die bidirektionale Anbindung des neuen S/4-Hana-Systems ermöglicht die nahtlose Weiternutzung bestehender ECC-Systeme.

Cloud-Szenarien für die S/4-Hana-Systeme sind möglich, da die Systeme nicht zwingend im eigenen Rechenzentrum betrieben werden müssen (ebenso ggf. ein Mietmodell der Lizenzen). Somit lassen sich neue S/4-Hana-Funktionalitäten risikoarm und ohne umfangreiche Investitionen erproben und für weltumspannende Prozesse ein optimaler Betrieb 7/24 kostenoptimal realisieren.

Die Alegri-Procurement-Booster-Methodik bietet die Chance, SAP-Procurement-Funktionalität von S/4 Hana in kunden- und projektverträglichen Schritten einzuführen.

2. Goldgrube Daten! EIM/Data Services Exchange

Der Datenaustausch und das Informationsmanagement gehören mittlerweile zu den wichtigsten Disziplinen der Unternehmens-IT. Fachbereiche wünschen sich Agilität und Flexibilität in der Nutzung der IT-Systeme für sich und ihre Kunden.

Effiziente Geschäftsprozesse benötigen zentrale und hochwertige Daten, das Datenmanagement darf nicht zum „Show-Stopper“ werden. Unternehmen müssen daher ein effizientes Daten-„Handling“ etablieren.

Die Praxis zeigt, dass viele Fragestellungen zu Unternehmensdaten oft nur unvollständig beantwortet werden können, z. B.:

  • Welche Daten sind im Unternehmen vorhanden?
  • Wer ist für die Daten verantwortlich?
  • Welche Qualität haben die Daten?
  • Wo werden die Daten genutzt, welche Medienbrüche gibt es?
  • Welche Daten haben für das Unternehmen einen Wert?
  • Welche Daten verursachen unnötige Kosten?

Information Governance ist heute mehr denn je eine strategische Aufgabe. Unternehmen agieren in einem komplexen technisierten Umfeld. Informationen werden zunehmend wertvoller und geschäftskritischer – müssen professionell gemanagt werden. Das betrifft die Dateneffizienz/-integration (Datenarchitektur und eindeutige Verantwortung), die Qualität (Vorgaben und Prozesse) und auch das Management des Informationslebenszyklus (Vorgaben und Prozesse).

Es empfiehlt sich, für ein primäres Setup professionelle Unterstützung zu suchen. Ein erster Schritt ist oft, die Verantwortlichkeit für das Informationsmanagement zu etablieren. In vielen Unternehmen wurde erkannt, dass Datenmanagement ein „Fulltime Job“ ist, und man schafft dafür die Rolle des Chief Data Officer.

Der CDO treibt die digitale Transformation im Unternehmen voran, in der Prozesse und Rollen zum Management von Daten und Informationen aufgebaut werden. Es wird für ein klares Verständnis über die Datenarchitektur im Unternehmen gesorgt und die unternehmensweite Durchsetzung der festgelegten und abgestimmten Information Governance sichergestellt.

Grafik Infrastruktur 1710

3. Die (R)Evolution der SAP-Welt

SAP stellt sich mit neuen Produkten in PaaS, SaaS und IaaS deutlich vielfältiger als bisher auf. Das Client-Server-Prinzip, bei dem alle Daten und Prozesse gemeinsam in möglichst wenigen zentralen Systemen bereitgestellt werden, wird für die digitale Transformation stark erweitert.

Angestrebt wird eine Dezentralisierung der Prozesse rund um eine Zentralisierung der ­Daten („Single Source of Truth“). Geschäftskritische und relevante Daten verbleiben im „digitalen Kern“, dem S/4-Hana-System.

Der Großteil der operativen Prozesse verlagert sich mehr in webbasierte Anwendungen aus On-Premise-Quellen und XaaS-Wolken. Dazu kommen neue Daten und Prozesse aus der digitalen Transformation, die man in bestehende und künftige Daten- und Prozessstrukturen integrieren muss.

IoT-Daten aus unterschiedlichsten Quellen müssen schnell, strukturiert und mit hoher Qualität als wertvolle Informationen in die eigene Infrastruktur und Systemlandschaft übernommen werden.

Spannend für IT-Architekten ist PaaS mit SAP CP und Leonardo, der SAP-Plattform zur digitalen Innovation. In der Vielfalt der hier angebotenen Services schlummern viele Chancen. Diese Services mit kundenindividuellen Services und USPs zu verbinden und zu optimieren zur Erweiterung der Leistungsfähigkeit, ist die Kunst – z. B. in Industrie 4.0, der Landwirtschaft oder im Sport.

Weiter gedacht ergibt sich jedoch die nächste Herausforderung beim zentralistischen Ansatz in der Datenhaltung. Je mehr dynamische Datenströme in den Abläufen berücksichtigt werden müssen, umso schneller wächst die Datenmenge.

Die Grenze der performant und wirtschaftlich verwaltbaren Datenmenge ist auch mit SAP Hana irgendwann erreicht. Hier muss man eine genaue Betrachtung der Daten durchführen. Welche sind sinnvoll und wichtig im Kernsystem?

Edge-Computing ist hier das Stichwort zur vorgeschalteten Verarbeitung und Filterung der Datenströme und ersten Bewertung der Qualität. Nur was wohldefinierten KPIs entspricht, wird durchgereicht zur weiteren Verarbeitung.

Das entlastet Kernsysteme, Infrastruktur, Administration, kann Sicherheit und Governance verbessern und beschleunigt die Auswertung der wertvollen Daten. Die Herausforderung beim Edge-Computing liegt in der Definition der KPIs zur Entscheidung über die Datenqualität sowie dem Lifecycle-Management der Edge-Komponente.

Der Wandel in diese (r)evolutionäre IT-Landschaft bedarf Visionen, Erfahrung und langfristige Masterplanung! Der Anfangshype ist bereits vorbei, nun müssen konsequente Planung und Umsetzung erfolgen.

Wichtige Aktivitäten im Informationsmanagement

  • Identifizieren
  • Datenherkunft bestimmen
  • Ursache und Quelle ungenügender Daten
  • Definieren
  • Anwendung der Information Governance
  • Business Glossar
  • Überwachen/Bewerten
  • Data Quality Scorecards
  • Taxierung zur Transparenz
  • Verbessern
  • Regeln für die Datenbereinigung
  • Workflows etablieren

4. Kostenreduktion durch Benchmark

Die IT-Neuerungen des DSAG-Jahreskongresses versprechen stark verbesserte Funktionalitäten. Doch diese haben ihren Preis und das IT-Budget ist oft begrenzt. Daher ist es wichtig, aktiv die Kostenseite zu optimieren, z. B.: durch Umwandlung der Betriebskosten in freies IT-Budget für Neuerungen, einen fairen Preis für IT Outsourcing Provider, v. a. bei Vertragsverlängerung oder Neuausschreibung, sowie durch Verteidigung des IT-Budgets bei pauschalen Kostenkürzungen.

Der Vergleich mit dem Markt zur Identifikation der Einsparpotenziale, das sog. Benchmarking, ist dabei eine erprobte, erfolgreiche Vorgehensweise.Der Alegri-SAP-Betriebskosten-Benchmark unterscheidet sich in Breite und Tiefe von herkömmlichen Benchmarks am Markt: Dieser basiert auf dem Wissen aus über 4500 durchgeführten Optimierungen.

Die SAP-Systeme werden im Detail (> 1000 Messpunkte) analysiert unter Berücksichtigung von Nutzung, Komplexität, Qualität und Performance der SAP-Landschaft. Das bedeutet, dass ein globales SAP-ERP-System mit allen Modulen im Einsatz auch nur mit ähnlichen SAP-ERP-Systemen verglichen wird. Der Benchmark ist also fair und belastbar.

Die Kosten werden in einem erprobten Modell erfasst, das sich an die Organisationsstruktur des Unternehmens anpasst. Würde man umgekehrt vorgegebene Excel-Tabellen füllen, wären die Eingangsdaten oft fehlerhaft kategorisiert.

Neben den technischen Fakten ist die Einbeziehung der Rahmenbedingungen wichtig. Ein globales Unternehmen hat andere Skaleneffekte als ein Mittelständler, ein Outsourcingvertrag mit langer Laufzeit andere Konditionen als ein Dreijahresvertrag, eine Bank erhöhte Sicherheitsanforderungen u. a.

Die Ergebnisse sind nach SAP-Bereichen (Applikation Support, SAP-Basis, Hosting, Lizenzen, User Administration u. a.) detailliert, sodass man Kostentreiber genau identifizieren und angehen kann. Im Fokus steht die Optimierung.

Dank der präzisen Vermessung der SAP-Systeme, der großen Vergleichsbasis und der erfahrenen Berater hat sich der Alegri-SAP-Betriebskosten-Benchmark etabliert und ist anerkannt. Es konnten in den letzten Jahren im Schnitt bei jedem Kunden bei gleicher Leistung über 20 Prozent der Betriebskosten gesenkt werden.

https://e-3.de/partners/alegri-international-group/

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