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Die höhere Supportebene – Public Cloud Computing

[shutterstock.com:87348338, Ollyy]
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Geschrieben von Norbert Rosebrock, BTC

Unternehmen können von der Public Cloud profitieren, ohne auf den individuellen Leistungsbedarf im IT-Betrieb zu verzichten. Als Himmelsleiter dient ein hybrides Konzept, das Infrastrukturleistungen aus der Public Cloud mit passgenauen Support-Leistungen kombiniert.

Public Cloud Computing heißt flexibler, am realen Bedarf orientierter Leistungsbezug sowie Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch. Die Vorteile liegen auf der Hand. Aus Capex werden Opex. Der Investitionsbedarf in IT-Infrastruktur und damit verbundene Risiken verlagern sich auf die Dienstleister.

Freiraum für Agilität

Die Betriebskosten reduzieren sich, da keine IT-Ressourcen mehr auf Vorrat vorgehalten werden müssen, um Spitzenlasten abzudecken. Der Personalaufwand in der Systembetreuung sinkt, da für die eigene Organisation ausgewiesenes IT-Experten-Know-how deutlich weniger gefragt ist.

Es sind zunehmend eher Fachleute gefragt, die in der Lage sind, entsprechende Bedarfe in den Portalen der Public-Cloud-Anbieter sinnvoll zu erfassen. Kurz: Public Cloud Computing senkt Kosten und schafft Freiraum für mehr Agilität und Innovation.

Allerdings kann nicht jedes Unternehmen – genauer jede Anwendungslösung – a priori von diesem Leistungsversprechen profitieren. Der Grund: Public Cloud Computing funktioniert nur für standardisierte Leistungen.

Ein Anbieter von Public-Cloud-Services wie AWS muss einen großen Nutzerkreis ansprechen, um hochskalierende Services in Pay-as-you-go-Modellen anbieten zu können.

Die Prämisse lässt sich für den IT-Unterbau vergleichsweise einfach durchhalten. Für die Ebene der Fachlösungen, die geschäftskritische Prozesse auf Grundlage von SAP, Eigenentwicklungen und weiterer Standardsoftware abbilden, lässt sich dies nicht behaupten.

Hier sind in der Regel deutlich mehr Individualität und Supporttiefe gefragt. Vornehmlich die Schnittstellen zu weiteren Anwendungen verlangen höhere Support- und Service-Leistungen oberhalb der Betriebssystemebene.

Die Tür zu den Public-Cloud-Services steht den Unternehmen trotz alledem offen. Der Schlüssel liegt wiederum im Cloud Computing, genauer in der Kombination der Public Cloud mit Private-Cloud-Fea­tures zu einem hybriden Modell.

Norbert Rosebrock, public cloud computing

Individueller Support und Service

Die oben genannten Einschränkungen bezüglich der Public Cloud beziehen sich auf die Prozessebene. Für die von den Anwendungen benötigten IT-Infrastrukturressourcen gelten die Vorbehalte nicht.

Was fehlt, ist ein passendes Angebot eines individuellen Support- und Service-Level-Zuschnitts, das sich dynamisch an die Unternehmensbedürfnisse anpasst und sich in der Abrechnung idealerweise an dem Pay-as-you-go-Modell orientiert.

Die Private Cloud bedeutet vereinfacht formuliert den Betrieb einer Cloud-Umgebung in Eigenverantwortung, sei es im Unternehmens-RZ oder im Rahmen von Outsourcing.

Aufbau und Support orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen der Anwendungslandschaft und den Geschäftsprozessen eines Unternehmens. Der Vorteil ist, dass sie im Aufbau auf die individuelle Anwendungslandschaft und die Geschäftsprozesse eines Unternehmens zugeschnitten ist.

Was Unternehmen zu einer erfolgreichen Cloud-Strategie fehlt, ist eine Steuerungskomponente, die wie der BTC Cloud Integrator (BCI) die Vorteile beider Welten verknüpft. Der Cloud Integrator stellt aufsetzend auf hochstandardisierten Cloud-Services à la AWS integrative Service-&-Support-Dienstleistungen mit dem notwendigen Individualisierungsgrad bereit.

Bis tief in die Anwendungsebene

Das als Managed Services ausgestaltete Angebot unterstützt den vollständigen Lifecycle der Fachanwendungen. Die Regelbetriebsleistungen im Support reichen hierbei tief in die Cloud wie auch Anwendungsebene hinein.

Das gilt beispielsweise für die Monitoring-Umgebung oder den IT-Service-Desk, die mit Nachrichten der kompletten Systemlandschaft von AWS-Ressourcen bis zum Solution Manager für SAP-Anwendungen versorgt werden.

Mit dieser Tool-Ausstattung stellt der BCI den Applikations-Lifecycle unter Einhaltung hoher Stabilitätskriterien sicher, wenn ein Unternehmen eine Änderung oder ein Update aus Prozess- bzw. Anwendungsperspektive vornimmt.

Vereinfacht formuliert wird mit einer Komponente wie dem BCI die Service- und Support-Lücke für eine Anwendungslandschaft geschlossen, die teilweise oder vollständig in einer Public Cloud wie AWS abgebildet ist.

Dabei können die individuellen Bedarfe in Service & Support gleichfalls flexibel bedient und nach Verbrauch abgerechnet werden. In anderen Worten: Das Tor zu (Public-)Cloud-Ressourcen steht auch für ihre Fachanwendungen weit offen.https://e-3.de/partners/btc-business-technology-consulting-ag/

Über den Autor

Norbert Rosebrock, BTC

Norbert Rosebrock ist Prokurist Ressort Markt & Services bei BTC IT Services.

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