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Shortfacts – April 2017

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Keine monatlichen SAP-Meldungen sollen außer Acht gelassen werden. Die Short Facts widmen sich den kleineren Neuigkeiten sowie den scheinbar mehr oder weniger wichtigen Statements der Community. Hier ist der Platz für SAP-spezifische Pressemitteilungen, die sonst gerne übersehen werden. Empfehlungen an: [email protected]

Zertifizierte Infrastrukturen

Vor Kurzem wurde Nexinto offiziell als SAP Certified in Infrastructure Operations und in Cloud Operations ausgezeichnet. Damit bestätigt SAP dem Unternehmen zuverlässige Ressourcen und Services beim Einsatz von SAP-Lösungen. Mit dem erfolgreich abgeschlossenen Audit hinsichtlich der organisatorischen, personellen und technologischen Expertise sowie Qualität ist Nexinto ab sofort zertifizierter Partner von SAP für den Betrieb von IT-Infrastrukturen und Cloud-Lösungen. Unternehmen erhalten bei Nexinto die passende Infrastruktur und Virtualisierungsschicht, um Plattformen und Applikationen von SAP bei sich einzusetzen. SAP attestiert Nexinto dafür eine hohe Servicekompetenz für den Betrieb von SAP-Anwendungen.

Zertifizierung

KGS erhält die Zertifizierung von SAP für Dokumentenarchivierung im S/4-Umfeld SAP-Archivierung über die neue S/4-BC-AL 7.40 AP ArchiveLink-­Schnittstelle für S/4 Hana. Die KGS hat ihr SAP-Archiv ContentServer4Storage von der SAP erfolgreich für S/4-BC-AL 7.40 zertifizieren lassen, die SAP ArchiveLink-Schnittstelle für S/4 Hana. Sie umfasst die Funktionen HTTP Content Server, OLE Frontend und Barcode BAP. Bereits im letzten Herbst hatte KGS die Zertifizierung für SAP NetWeaver Information Lifecycle Management über die WEBDAV-Schnittstelle BC ILM 3.1 erlangt – als erster Anbieter am Markt. Der KGS ContentServer4Storage ist ein High-Perfor­mance-Archiv, das speziell auf die Bedürfnisse der SAP-Archivierung hin ausgerichtet ist. Er ermöglicht eine rechtssichere Archivierung von Daten, Drucklisten und Dokumenten über ArchiveLink ebenso wie BC ILM.

Aus für SAP Göttingen

Der SAP-Standort Göttingen steht nun vor dem endgültigen Aus. Wie NDR1 Niedersachsen berichtet, soll die Niederlassung bis zum Ende des Jahres 2017 komplett geschlossen werden. Betroffen sind 89 Beschäftigte. SAP hat für sie einen umfassenden Sozialplan angekündigt und eine Weiterbeschäftigung an den Standorten bei Heidelberg und München in Aussicht gestellt.

Abap-Abfluss

Das Europäische Pa­tentamt hat Virtual ­Forge das Patent auf ein neuartiges Verfahren für Data Leak Prevention (DLP) in SAP-Systemen erteilt. Das neue Verfahren, welches auf der Sicherheitssoftware CodeProfiler for Abap von Virtual Forge basiert, identifiziert die Abflusskanäle sensibler Daten bereits im Abap-Quellcode.

Die sogenannte statische DLP-Analyse von Virtual Forge setzt damit zeitlich deutlich früher an als andere Methoden, die SAP-Datenabflüsse erst an den möglichen Austrittspunkten aus dem Unternehmensnetzwerk überwachen. Proaktiv werden die Stellen im Abap-Quellcode aufgespürt, die Angreifer aus Betrugsabsicht oder Mitarbeiter aus Versehen nutzen könnten, um sensible Daten aus den SAP-Systemen herauszuholen. Im Ergebnis erhalten die Kunden einen Prüfbericht mit den identifizierten Schwachstellen im SAP-Quellcode sowie konkrete Handlungsempfehlungen zur Beseitigung. „SAP-Anwendungen geraten immer mehr in den Fokus von Hackern, was die Wahrscheinlichkeit von Angriffen erhöht“, heißt es in der Patentschrift des Europäischen Patentamts in München (EPA). „Das DLP-Verfahren von Virtual Forge folgt einem innovativen Ansatz, der für die Sicherheitsanalysen von Geschäftsanwendungen einen einzigartigen Mehrwert bietet.“ Und Dr. Markus Schumacher, Geschäftsführer von Virtual Forge, fügt hinzu: „Die Erteilung des Europäischen Patents zeigt, wie innovativ unser DLP-Ansatz für die SAP-Sicherheit ist. Es schützt einen wichtigen Baustein unseres Angebots und stärkt damit unsere Marktposition.“

Zutrittsmanagement in SAP

SAP-Partner Dormakaba hat eine neue Version von seinem EACM (Enterprise Access Control Management) vorgestellt. Die Lösung bietet neben der effizienten Zutrittsorganisation nun auch eine in das SAP-System integrierte Zeiterfassung. Das Modul „Kaba EACM-Zeit“ sorgt für einen durchgängig automatisierten Zeitwirtschaftsprozess von der Erfassung der Arbeitszeiten bis hin zur Abrechnung. Die An- und Abwesenheitszeiten der Mitarbeiter werden einfach und schnell an den Kaba-Multifunktionsterminals erfasst. Das Plausibilisieren und Verbuchen der Daten in der Lösung SAP ERP Human Capital Management (SAP ERP HCM) erfolgt über die standardisierte HR-PDC-Schnittstelle des SAP-Systems. Das Modul „Kaba EACM-Zutritt“ ermöglicht es den Kunden, den Zutritt zu Gebäuden, Bereichen und Räumen direkt aus SAP ERP heraus zu steuern, und vereint das Organisations-, Personen-, Berechtigungs- und Zutrittsmanagement innerhalb des OM-Moduls von SAP ERP HCM.

Anwendungszertifizierung

Snow for ServiceNow Express erhält die Anwendungszertifizierung von ServiceNow. Mit der Zertifizierung bestätigt ServiceNow, dass Snow for ServiceNow Express die Anforderungen an Integration, Interoperabilität, Sicherheit und Leistung in einer Testreihe erfolgreich absolviert hat. Durch die Zertifizierung wird auch sichergestellt, dass Best Practices beim Design und bei der Implementierung der Snow-Anwendung für ServiceNow Express angewendet wurden. Snow for ServiceNow Express ist eine der ersten der seit Kurzem unterstützten Express-Integrationen, die für den ServiceNow Store zertifiziert wurden. Für Organisationen bietet die Lösung gleich zwei wesentliche Vorteile: die Bereinigung der Inventar- und Configuration-Management-Data­base-(CMDB-)Daten und die Möglichkeit, den Gesamtaufwand für die Softwarelizenzierung um bis zu 30 Prozent zu senken. Außerdem können sie die CMDB und das Repository in ServiceNow Express mit Daten aus unterschiedlichen Quellen populieren – in der Gewissheit, dass Herstellernamen, Anwendungstitel und Anwendungsversionen einheitlich verwendet werden.

Rechnungsverarbeitung

Projekt „Elektronische Rechnungsverarbeitung in SAP mit OCR-Rechnungserkennung und Rechnungsfreigabeworkflow“: Die EDG Entsorgung Dortmund führt
automatische SAP-Workflows zur Rechnungsverarbeitung ein. SAP-Add-ons von InPuncto sollen für eine schnelle Rechnungserkennung und Rechnungsfreigabe bei Papier- und E-Mail-PDF-Rechnungen sorgen. Durch agiles Projektvorgehen war die Konzeptionsphase integrierter Bestandteil der Umsetzungen. Für die Bearbeitung der Rechnungen samt Anhang wird nun ein Blatt mit einem bestimmten Barcode zwischen den relevanten Rechnungsseiten und den Anlagen eingebracht. „Die OCR-Erkennungsquote bei der elektronischen Rechnungsverarbeitung beträgt dank der Investition in den optionalen OCR-Trainingsarbeitsplatz heute deutlich über 90 Prozent“, berichtet Bernd Engelhardt begeistert.

Bankpartner

Innobis ist zum wiederholten Mal Systemdienstleister der Bankenkooperation. Neun Förderbanken betrauen den Hamburger SAP- und IT-Dienstleister mit dem Erhalt und Ausbau der gemeinsamen SAP-basierten Systemplattform Abakus einschließlich des neu entwickelten Kundenportals. Innobis ist dabei erstmalig auch Application Manager für die produktiven Online-Portale zur digitalen Abwicklung von Förderanträgen. Diese sind bisher bei vier der neun Förderinstitute im Einsatz. Dazu zählen die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank), die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz AÖR (ISB) und die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank). Innobis setzte sich in einer europaweiten Ausschreibung durch und wird für zwei Jahre – mit Option auf Verlängerung – die Bankenkooperation mit seinen Abakus- und SAP-Modul-Kenntnissen unterstützen: „Der erneute Auftrag bedeutet für uns eine Anerkennung unserer fachlichen Leistung und Qualität. Dass uns die Bankenkooperation nun auch das Application Management für die produktiven Kundenportale übergibt, sehen wir als Bestätigung unserer Innovationskraft.“

SAP Cloud Platform

SAP stellt neue Funktionen und Erweiterungen für die SAP Cloud Platform bereit. Die SAP Cloud Platform – bisher unter dem Namen Hana Cloud Platform bekannt – umfasst zahlreiche neue Business Services und deckt die wichtigsten Geschäftsanforderungen ab. Sie vereinfacht die Entwicklung neuer Anwendungen, ermöglicht eine schnellere Erweiterung und Integration von SAP-Anwendungen und bildet die Basis für innovative Szenarien für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Die Plattform beschleunigt Big-Data-Projekte und unterstützt Anwendungen für maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz.

Mobile Apps

Das SAP-Cloud-Platform-Software Development Kit (SDK) for iOS steht ab dem 30. März zur Verfügung. Programmierer erhalten hiermit das erforderliche Rüstzeug zur Entwicklung leistungsfähiger Unternehmensanwendungen für iPhone und iPad. Entwickler können sich ab sofort für die SAP Academy for iOS anmelden und Schulungen buchen. Außerdem sehen die Teilnehmer des Early-Adopter-Programms, die iOS-Apps auf Basis von SAP-Plattformen verwenden, bereits erste positive Entwicklungen in ihren Unternehmen.

Hybris Blog Extension

hmmh Blog Extension for Hybris heißt die von hmmh entwickelte Extension auf dem SAP Marketplace, die ab sofort erhältlich ist. Um die Kommunikation innerhalb eines Online-Shops auf das nächste Level zu bringen, wurde die für den Hybris Accelerator entwickelte Extension entworfen und dient als wichtiger und zusätzlicher Kommunikationskanal innerhalb eines Online-Shops. Neben klassischen Newslettern ist es nun möglich, Endkunden direkt zu informieren und sie mit geringem Aufwand mit wertvollem Content zu beliefern. Die E-Commerce-Lösung aus dem Hause hmmh verbindet – gerade im B2C-Bereich – Produkte und Blogposts: mittlerweile ein wichtiger Bestandteil bei erfolgreichen Shops. Die neue Extension ermöglicht es Redakteuren, unter anderem Erfahrungsberichte zum Produkt einzustellen, Blogeinträge einer Kategorie zuzuordnen und mit Tags zu versehen. Der Endkunde kann diese Einträge wiederum kommentieren.

Intelligenter S/4-Probelauf

Die aktuelle S/4-­Hana-Demo21-Zertifizierung bestätigt, dass Scheer eine Demo-Landschaft für das neueste S/4-Hana-on-premise-Release (1610, FPS00) erfolgreich aufgebaut hat und diese qualifiziert betreibt. Nun bieten die Scheer-Managed-Service-Experten Kunden in ihrem deutschen Rechenzentrum die Nutzung eines S/4-Hana-Testsystems auf Basis der individuellen Unternehmensdaten an.

Auszeichnung

Die Allgeier Enterprise Services AG wurde vom deutschen Softwarehersteller SAP als Lighthouse Partner für die Public-Cloud-Lösung seiner ERP-Suite S/4 Hana ausgezeichnet. Damit ist das Unternehmen einer von drei ausgewählten Partnern, die bundesweit das SAP-Produkt vertreiben sowie Kunden bei dessen Implementierung unterstützen dürfen. „Mit dieser Auszeichnung zeigt SAP, dass unsere Digitalisierungsstrategie überzeugt und wir über die Expertise verfügen, um Unternehmen bei der Transformation in die S/4-Hana-Cloud qualifiziert zu unterstützen“, sagt Michael Schmidt, Vorstandsmitglied der Allgeier Enterprise Services AG. „Dazu gehört auch die Hana Cloud Platform (HCP) als zentrale Entwicklungsplattform für individuelle Lösungen. Investitionen in diese innovationsgetriebenen Technologien sind ein wesentlicher Bestandteil unserer SAP-Strategie.“

SAP Partner Award

Im Rahmen des SAP Partner Kickoff 2017 wurden die alljährlich verliehenen SAP Partner Awards überreicht. Die SCC EDV-Beratung durfte sich über die Auszeichnung zum „SAP Partner of the Year 2016“ in der Kategorie „S/4 Hana“ freuen. Unter dem Motto „It’s Time“ ließ SAP Österreich Ende Januar beim Partner Kickoff das vergangene Geschäftsjahr Revue passieren. Dabei wurden auch in diesem Jahr die Partner mit den besten Leistungen für Projekte des Jahres 2016 ausgezeichnet und insgesamt sechs Partner Awards verliehen. SAP Österreich verlieh SCC den Award in der begehrten Kategorie „S/4 Hana“.

TÜV-geprüfte SAP-Rechnungserstellung

Mit dem Mitte Februar 2017 erneut erlangten Prüfzeichen des TÜV Süd untermauern rku.it, evu zählwerk, ewmr und die EWR Remscheid die Datensicherheit sowie die Funktionalität ihrer SAP-Rechnungserstellung. Gemeinsam mit ihrem Gesellschafter, der Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet (EWMR), sowie den Kunden EVU Zählwerk Abrechnungs- und Servicegesellschaft mbH und Energie Wasser Remscheid (EWR) hat rku.it das mehrwöchige Audit durch den TÜV Süd Product Service erfolgreich durchlaufen. Die relevanten Systemprozesse zur SAP-Rechnungserstellung wurden durch den TÜV Süd zum einen auf ihre Funktionalität und Qualitätssicherung nach ISO/IEC 25051:2014 geprüft. Zum anderen wurden sie unter den Aspekten des Datenschutzes und der Datensicherheit nach PPP 13011:2008 bewertet und abschließend zertifiziert.

3D-Konstruktion

Das IT-Beratungsunternehmen BDF Consultants hat für seine vollständig in SAP ERP integrierte Add-on-Lösung Material Control Center (MCC) eine neue Funktionalität entwickelt. Die leistungsstarke, praxiserprobte MCC Plattform für eine effiziente Materiallogistik verfügt ab sofort über eine Fertigungsintegration, welche einen transparenten Übergang von der 3D-Konstruktion in die Fertigung unterstützt. Ziel der Lösung ist es, Konstruktions- und Fertigungsprozesse näher zueinander zu führen. Das nachfolgende Beispiel Dreh-, Kippbeschlag ist ein Bauelement für die Herstellung von Fenstern. Dieses Bauelement wird vollautomatisiert gefertigt und besteht aus circa 350 Einzelteilen. Die Vorgaben für die Produktion benötigen daher die entsprechende Datenqualität. Die Ausgangsbasis des Prozesses sind CAD-Modelle und Baugruppen, die von der Konstruktion mithilfe der MCC (Material Control Center) strukturiert in SAP abgelegt und verwaltet werden.

Mobile Prozesse

Xando hat die neue Version 3.0 von seinem Mobile Connector und dem Asset Management – die Erfolgsprodukte für mobile SAP-Prozesse – veröffentlicht. Die Anforderungen am Markt veränderten sich in den letzten Monaten stetig zu standardisierten und universellen Einsatzmöglichkeiten von mobilen SAP-Anwendungen mit größtmöglicher Skalierbarkeit. Von der einfachen Auftragsbearbeitung mit Erfassung von Ist-Zeiten bis hin zu komplexen Checklistenprozessen bietet die neue Version der mobilen Produkte von Oxando ein Funktionsportfolio, das alle gängigen Anforderungen abdeckt. Viele weitere Prozesse, wie beispielsweise die Inventur des Fahrzeugbestandes eines Technikers, sind flexibel integrierbar. Zudem steht die Applikation plattformübergreifend im Browser oder nach Wunsch auch als hybride Applikation zur Verfügung.

Vierter Standort

Der SAP-Logistik- und -Automatisierungsspezialist Swan eröffnet ein neues Büro in Altenstadt an der Waldnaab. „Mit der Eröffnung der Niederlassung in Altenstadt an der Waldnaab ist ein weiterer Meilenstein unserer Unternehmensstrategie erreicht“, erklärt Geschäftsführer André Nowinski. Die Standortwahl begründet er damit, dass Altenstadt in einer hochinteressanten Technologieregion mit hervorragend ausgebildeten Arbeitnehmern liegt. Erste Mitarbeiter werden ab Anfang April in den Räumlichkeiten in Altenstadt vor Ort sein, anschließend soll der Mitarbeiterstamm kontinuierlich aufgebaut werden. Hierfür ist Swan auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften aus den Bereichen SAP-Entwicklung und Beratung, die als Teil des Teams interessante und innovative Lösungen entwickeln und helfen, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen.

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