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SAP hebt Ziele für 2020

SAP hat die Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2016 (1. Januar bis 31. Dezember) veröffentlicht.

Luca-MucicIm Gesamtjahr 2016 stiegen die Cloud- und Softwareerlöse um sieben Prozent (IFRS) beziehungsweise um acht Prozent (Non-IFRS, währungsbereinigt) und lagen damit über dem Mittelwert des Gesamtjahresziels, das im Oktober angehoben wurde (währungsbereinigtes Wachstum, Non-IFRS, von 6,5 Prozent bis 8,5 Prozent).

Die Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse lagen bei 2,99 Milliarden Euro (IFRS) beziehungsweise bei 3,01 Milliarden Euro (Non-IFRS, währungsbereinigt), womit das im Oktober angehobene Gesamtjahresziel erreicht wurde (3,00 Milliarden Euro bis 3,05 Milliarden Euro, Non-­IFRS, währungsbereinigt).

Die New Cloud Bookings, die wichtigste Kennzahl für den Vertriebserfolg im Cloud-Geschäft der SAP, stiegen im Gesamtjahr um 31 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro.

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Der Auftragsbestand von Cloud-Subskriptionen und -Support wuchs um 47 Prozent und erreichte zum Jahresende 5,4 Milliarden Euro.

Die New Cloud Bookings und der Auftragsbestand sind wichtige Indikatoren der SAP für anhaltend starkes Cloud-Wachstum.

Das Betriebsergebnis betrug für das Gesamtjahr 5,12 Milliarden Euro (IFRS) beziehungsweise 6,60 Milliarden Euro (Non-IFRS, währungsbereinigt).

Damit wurde das Gesamtjahresziel, das im Oktober angehoben wurde, erreicht (6,5 Milliarden Euro bis 6,7 Milliarden Euro, Non-IFRS, währungsbereinigt).

Das Ergebnis je Aktie (IFRS) stieg um 18 Prozent auf 3,03 Euro (IFRS) beziehungsweise um drei Prozent auf 3,89 Euro (Non-IFRS).

Das wachsende Cloud-Geschäft der SAP und das Wachstum bei den Supporterlösen führten weiterhin dazu, dass der Anteil der besser planbaren Umsätze am Gesamtumsatz gestiegen ist.

Die Summe der Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support sowie aus dem Softwaresupport stieg im Gesamtjahr 2016 um zwei Prozentpunkte und überstieg einen Anteil von 61 Prozent am Gesamtumsatz.

Für das Gesamtjahr betrug der operative Cashflow 4,63 Milliarden Euro (2015: 3,64 Milliarden Euro). Dies entspricht einem Anstieg um 27 Prozent im Jahresvergleich.

Der Free Cashflow stieg im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 3,63 Milliarden Euro (2015: 3,00 Milliarden Euro).

S/4 Hana

Die Zahl der SAP-S/4Hana-Kunden verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr auf über 5400 Kunden.

Im vierten Quartal entschieden sich etwa 1.300 weitere Kunden für dieses Produkt. Davon sind rund 30 Prozent Neukunden.

In der neuen digitalen Wirtschaft wird es für immer mehr Kunden aus wirtschaftlichen Gründen zwingend erforderlich, die Vorteile eines Live Business zu nutzen, das auf Basis einer drastisch vereinfachten Softwarearchitektur betrieben wird.

Nike und Ameco Beijing investierten im vierten Quartal in S/4 Hana.

SAP Cloud Platform

Mit der SAP Cloud Platform können Kunden bestehende Funktionalitäten erweitern, Anwendungen für sich schnell wandelnde Geschäftsprozesse mithilfe von Rapid Development Tools entwickeln und diese mit anderen Anwendungen und Betriebsmodellen integrieren.

Die SAP Cloud Platform spielt eine große Rolle für die IoT-Revolution (Internet der Dinge), da sie ermöglicht, immer mehr intelligente Geräte und Maschinen mit Personen und Prozessen zu verknüpfen, um hervorragende wirtschaftliche Erfolge zu erzielen.

Burger King Brazil hat die SAP Cloud Platform eingeführt, um seine Verkaufsdaten in Echtzeit zu analysieren und seine Marketingstrategien zu optimieren.

Durch das Internet der Dinge, Gamification und mobile Anwendungen will die Restaurantkette die Leistung in den Filialen steuern und das Kundenerlebnis verbessern.

Ziele für 2020

Über das Jahr 2017 hinaus hebt die SAP auch ihre Ziele für 2020 an, um das beständig starke Wachstum in der Cloud, die gute Entwicklung bei den Softwareerlösen und das Wachstum des Betriebsergebnisses sowie die Entwicklung der Wechselkurse widerzuspiegeln.

Bei einem Wechselkurs­umfeld, das mit 2016 vergleichbar ist, plant die SAP, bis 2020 die folgenden Ziele zu erreichen:

Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) sollen in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. Euro und 8,5 Mrd. Euro (vorher zwischen 7,5 Milliarden Euro und 8,0 Milliarden Euro) liegen.

Für den Gesamtumsatz (Non-IFRS) werden zwischen 28 Milliarden Euro und 29 Milliarden Euro (vorher zwischen 26 Milliarden Euro und 28 Milliarden Euro) angepeilt. Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) soll zwischen 8,5 Milliarden Euro und 9,0 Milliarden Euro (vorher zwischen 8 Milliarden Euro und 9 Milliarden Euro) ausmachen.

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