[shutterstock.com:577455625, Elnur]

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Anfangen – gern, aber wie?

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Wie leicht kann man Process Mining umsetzen? Bringt diese neue Technologie weitreichende Neuerungen und was genau wird sich ändern?

Die eigentliche Implementierung von Process Mining erfolgt relativ einfach und schnell – umso mehr, wenn sie von einem routinierten Team unterstützt wird.

Die Experten von Celonis und seinen zertifizierten Partnern beraten von Anfang an – denn es kommt darauf an, mit Abläufen zu beginnen, die einen schnellen ROI versprechen, einfach umzusetzen sind und eine hohe Mitarbeiter-Akzeptanz versprechen.

Jeder Celonis-Kunde hat einen individuellen Customer Success Manager, der ihn bei der Implementierung unterstützt.

Implementierung

Der erste Schritt ist eine solide Planung:

  • Wie kann ich diese neue Technologie in meine Organisation einführen?
  • Wie kommt mein Unternehmen mit der neu gewonnenen Transparenz klar?
  • Welche Prozesse sind kritisch, in denen ich schnell Mehrwerte schaffen kann?

Manche Unternehmen denken von Anfang an groß, andere testen zunächst in einem überschaubaren Bereich. Technologische Komplexität ist dabei kein Hindernis für einen erfolgreichen Rollout.

Es gibt eine Vielzahl von Standard-Konnektoren für die Kernprozesse eines Unternehmens. Zudem bietet das Hana-Backend eine stabile und zuverlässige Umgebung, um schnell aktuelle Prozessinformationen zu erhalten.

Die Frage ist eher, wie viele Tabellen, Quellsysteme und Z-Spalten eingebunden werden sollen. Die spezifischen Anpassungen an den jeweiligen Prozess im Unternehmen erfolgen in Workshops, in denen Anwender bereits tief in die Prozesse einsteigen und viel über eigene Abläufe lernen.

Einen größeren Einfluss haben aber weiche Faktoren.

  • Sind die richtigen Leute an Bord?
  • Besitzt das Projektteam die Prozesskenntnis und Kreativität, um aus den Erkenntnissen Potenzial zu schlagen?
  • Ziehen die Mitarbeiter echten Nutzen aus der vollständigen Transparenz, die das Tool bietet?
  • Unterstützt das Management den Change-Prozess?

Anforderungen im Blick

Die Frage, wo Process Mining organisatorisch aufgehängt sein sollte, ergibt sich aus der Unternehmensorganisation und den Zielen, die vorgegeben werden.

Gibt es Abteilungen, die sich mit Operational Excellence und Lean-Prozessen beschäftigen, ist Celonis hier als Tool gut nutzbar.

Der Vorteil eines zentralen „Center of Excellence“ ist: Hier können Best Practices ausgetauscht und Synergien geschaffen werden. Die Fachabteilungen haben dann mit den spezialisierten Analysten und Data Scientists direkte Ansprechpartner mit umfassendem Wissen.

Sind die Geschäftsprozesse sehr inhomogen und sollen es auch bleiben, bietet sich ein eher dezentraler Ansatz an. Die Infrastruktur wird normalerweise immer noch von der zentralen IT gehostet. Verantwortlich für die Analyse sind dann diejenigen, die die Abläufe und Anforderungen in ihrem Bereich gut kennen.

Sie werden zu „Prozess-Spezialisten“ für ihre Abteilung, haben schnell Routine im Umgang mit dem Celonis User Interface und können die Technologie souverän nutzen, um schnelle und passende Analysen zu produzieren.

Mit nur wenigen Trainingstagen kann ein Mitarbeiter, der die SAP-Tabellenstrukturen und vielleicht sogar Hana kennt, die Installation der Process-Mining-Software vornehmen, IT-Quellsysteme verbinden und Konfigurationen analysieren – dieses Wissen vermitteln die Consultants bei Celonis.

Innerhalb von nur wenigen Wochen ist Process Mining damit live. Danach gilt es, weitere User zu schulen und ins Boot zu holen.

Die Data Scientists beim Kunden können selbstständig neue Analysen aufsetzen und weitere Prozesse evaluieren. Spätestens mit der Übergabe der Dokumentation und des User-Managements ist der Weg frei für ein breites Ausrollen von Process Mining in allen Bereichen, in denen Ineffizienzen, Rework oder Prozessabweichungen vermutet werden.

CI-Celonis

Vom Uniprojekt zum Entrepreneur des Jahres

Celonis ist 2011 aus einer universitären Technologieforschung an der TU München entstanden. Im Rahmen eines Studienprojektes analysierten der Mathematiker ­Alexander Rinke, der Wirtschaftsinformatiker Bastian Nominacher und der Informatiker Martin Klenk einen Satz Prozessdaten und mussten feststellen, dass die verfügbaren Analysemethoden wie Data Mining oder Business Intelligence nicht die benötigten Erkenntnisse liefern konnten. Mehr versprach der Ansatz Process Mining von Prof. Wil van der Aalst von der TU Eindhoven. Basierend auf seiner Forschung entwickelten die drei späteren Gründer von Celonis Process-Mining-Software im Enterprise-Bereich. Schnell gehörten namhafte Unternehmen wie Siemens, ABB, Bayer und Vodafone zum Kundenkreis. Mittlerweile wird Celonis Process Mining in 15 verschiedenen Branchen eingesetzt. Celonis ist Deutschlands am schnellsten wachsendes Technologie-Unternehmen (Deloitte Fast 50) und wurde unter anderem mit dem EY-Award „Entrepreneur des Jahres“  ausgezeichnet. Mit einer Wachstumsfinanzierung in Höhe von 27,5 Millionen US-Dollar von den Facebook-Investoren Accel Partners und 83North kam die globale Expansion mit Büros in New York und Miami. Celonis beschäftigt heute insgesamt 120 Mitarbeiter. Die Liste mit For­tune-500-Unternehmen wie Cisco, Adobe und Dow Chemicals wächst kontinuierlich.

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