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SAPanoptikum Februar 2017

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Keinen Plan für Cyberattacken

cyberattacken

Datendiebstahl: Unternehmen müssen heutzutage auf eine Vielzahl von Angriffen von außen sowie Vorfälle innerhalb ihres eigenen Netzwerks vorbereitet sein. Dazu gehört auch ein formeller Plan, der konkrete Schritte definiert, wie Unternehmen auf potenzielle Gefährdungsszenarien reagieren sollen.

„Eine gute Vor- bereitung erfordert am Anfang eine Investition.“

Philipp JacobiHead of Security Architecture Group Dimension Data Germany.

Aus E-Commerce wird M-Commerce

chart TopDie zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablets macht sich in der Online-Handelsbranche nachhaltig bemerkbar.

Innerhalb der letzten zwei Jahre hat sich sowohl der Anteil der Smart­phone-Shopper (von 20 auf 39 Prozent) als auch der Tablet-Shopper (von 14 auf 27 Prozent) nahezu verdoppelt.

Einkäufe via Laptop (von 66 auf 64 Prozent) oder Desktop-PC (von 58 auf 50 Prozent) sind dagegen rückläufig.

Das hat eine repräsentative Befragung von Bitkom Research unter 1.158 Internetnutzern ab 14 Jahren ergeben.

Online-Shopping wird zum Mobile-Shopping. Vor allem das Smartphone ist zum Alltagsbegleiter geworden. Dadurch ist Einkaufen nicht nur jederzeit, sondern auch an beinahe jedem Ort der Welt möglich.

S/4 spaltet die Community

HanaNach einem Jahr S/4 ist das Thema für 38 Prozent der befragten deutschen Firmen strategisch wichtig für die Transformation ihrer Geschäftsprozesse.

41 Prozent haben konkrete Pläne für die Einführung in den nächsten Jahren oder befinden sich bereits im Projekt (14 Prozent).

34 Prozent sind noch unsicher und diskutieren den Schritt.

Für ein Viertel ist die Einführung heute noch überhaupt kein Thema. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen PAC-Studie.

Schlüssel zur Digitalisierung

Datenqualität

Trotz durchschnittlichen Stammdatenmanagements hat sich die Datenqualität in den letzten fünf Jahren deutlich verbessert.

Nur etwa jedes siebte (15 Prozent) der für die Lünendonk-Studie befragten 155 deutschen Unternehmen aus Fertigung, Handel und anderen Branchen sieht sich im Stammdatenmanagement sehr gut aufgestellt.

Im Hinblick auf den Erfolg der gesamten digitalen Transformation mit Industrie 4.0, Logistik 4.0, Internet of Things und anderen digitalen Geschäftsmodellen fehlt damit ein wichtiges Fundament.

Denn Digitalisierungsprojekte ohne eine hohe Datenqualität sind zum Scheitern verurteilt.

Digitalisierung ohne IT?

61 Prozent der Führungskräfte sehen Vorreiterrolle der IT-Abteilung beim strategischen Management von Technologien schwinden. Laut einer Studie von VMware treffen immer mehr Fachabteilungen technologische Entscheidungen und treiben damit Innovationen voran.

Die Dezentralisierung der IT bringt zahlreiche geschäftliche Vorteile mit sich, so die Kernaussage der globalen Studie auf Basis einer Befragung von IT-Entscheidungsträgern und Abteilungsleitern: Neue Produkte und Services können schneller auf den Markt gebracht werden (59 Prozent), Unternehmen verfügen über mehr Freiraum, um Innovationen voranzutreiben (58 Prozent), und auf sich verändernde Marktbedingungen kann besser reagiert werden (56 Prozent).

Dass neben der IT-Abteilung auch andere Bereiche Verantwortung für IT- und Technologieressourcen beanspruchen, hat positive Auswirkungen auf die Personalentwicklung: Die Mitarbeiterzufriedenheit wird gestärkt (55 Prozent) und junge Talente können leichter angeworben werden (54 Prozent).

Diese Entwicklung geht allerdings auch mit zahlreichen Herausforderungen einher. Die Kosten für IT-Services verdoppeln sich (55 Prozent).

Zudem sehen sich Unternehmen mit Unklarheiten hinsichtlich der Verantwortung und Zuständigkeit für die IT-Ressourcen (53 Prozent) konfrontiert und es werden zunehmend sicherheitskritische Lösungen erworben (49 Prozent).

Rakete

Keine Angst des Tormanns beim Elfmeter

Fußball

Die Datenbank enthält Daten zu Elfmetern von Spielern der ersten und zweiten Bundesliga, der deutschen Nationalmannschaft und der US-amerikanischen Major League Soccer (Beispielbild).

Soccer

Mit der neuen SAP-Anwendung Penalty Insights profitieren Torhüter und Torwarttrainer von neuartigen, datengestützten und interaktiven Einblicken, die ihnen bei der Vorbereitung auf Strafstöße und Elfmeterschießen helfen.

Die Lösung war ursprünglich als Funktion zur Analyse von Strafstößen in der Lösung SAP Sports One enthalten und gemeinsam von SAP und dem Deutschen Fußball-Bund für die EM 2016 entwickelt worden.

Penalty Insights bietet Mannschaften völlig neue Möglichkeiten, sich durch die Auswertung von Spieldaten auf bevor­stehende Partien vorzubereiten.

Nun wurde die Funktion zu einem eigenständigen Produkt weiterentwickelt und ist als cloudbasierte Anwendung einem breiteren Publikum zugänglich. Es können Videoclips zu allen in der Datenbank gespeicherten Strafstößen abgerufen und mithilfe von Filtern Schussvorlieben von Elfmeterschützen analysiert werden.

Außerdem lässt sich ermitteln, welche Spieler mit größter Wahrscheinlichkeit den nächsten Strafstoß ausführen werden.

Filter ermöglichen detaillierte Spieleranalysen und das Aufdecken von Verhaltensmustern.

Neben der Spielsituation oder Schusseigenschaften wie dem Anlauf eines Spielers lässt sich beispielsweise auch untersuchen, auf welchen Torbereich ein Schütze zielt.

Ein Drittel aller Cyberangriffe erfolgreich

8Im Schnitt werden bei zwei bis drei Angriffen pro Monat die Sicherheitsvorkehrungen im Unternehmen überwunden.

Trotzdem fühlen sich acht von zehn Verantwortlichen für IT-Sicherheit (81 Prozent) in Deutschland bei der Abwehr von Angriffen gut gerüstet.

Das sind die Ergebnisse einer Umfrage des Beratungsunternehmens Accenture in 15 Ländern unter 2.000 Verantwortlichen für IT-Sicherheit.

Abgefragt wurden Informationen über erfolgte Cyberangriffe, die Effektivität der Sicherheitsmaßnahmen und des bestehenden Budgets in Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar.

Fast neun von zehn Befragten (87 Prozent) in Deutschland gaben an, dass IT-Sicherheit vom Vorstand als wichtig eingestuft und entsprechend unterstützt wird. 81 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass ihre Strategie zur Abwehr von Cyberangriffen funktioniert.

Im weltweiten Vergleich liegt diese Zahl mit 75 Prozent etwas niedriger.

Deutsche Unternehmen sind auch zuversichtlich, Cyberangriffe überwachen (52 Prozent) und die Ursache identifizieren (56 Prozent) zu können.

Diese Ergebnisse liegen ebenfalls über dem weltweiten Durchschnitt. Hier gaben 38 Prozent der Befragten an, Angriffe überwachen und 44 Prozent diese identifizieren zu können.

Keine Security- Trends für 2017

NTT SecNTT Security hält nichts von Trends in der IT-Sicherheit. Statt punktueller Maßnahmen sollten Unternehmen eine langfristige Strategie für ihren Grundschutz aufbauen. Konkreten Trends zu folgen ist in dieser Situation sogar kontraproduktiv.

„Die alljährliche Ausschau nach Trends in der IT-Sicherheit ist vor allem Ausdruck von guter Lobby-Arbeit der jeweiligen Hersteller; zur Verbesserung der Sicherheitslage trägt das nichts bei“

meint Sicherheitsexperte Patrick Schraut von NTT Security

„Über solche Trends können allenfalls diejenigen nachdenken, die in puncto Sicherheit bereits auf höchstem Niveau agieren. Die meisten Unternehmen haben aber noch nicht einmal ihre Hausaufgaben vom vergangenen Jahr erledigt.“

Nach Auffassung von NTT Security muss in den Unternehmen erst einmal für einen umfassenden Grundschutz gesorgt werden.

Doch davon ist die überwiegende Zahl der Unternehmen noch sehr weit entfernt, denn bei etwa 90 Prozent ist dieser Grundschutz lückenhaft.

IT-Projekt für benachteiligte Kinder in Brasilien

IT Projekt für benachteiligte Kinder

180 geförderte Intensivschüler und knapp 20.000 Nutzer des Computerzentrums insgesamt – das gemeinsame Förderprojekt der Heidelberger Unternehmensberatung cbs Corporate Business Solutions mit ProBrasil war 2016 ein Erfolg.

Datenschutz-Grundverordnung, na und?

GlobUntMehr als die Hälfte der Unternehmen ist nicht auf die Datenschutz-
Grundverordnung vorbereitet. Es drohen hohe Strafen.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird im Mai 2018 in Kraft treten und das Datenschutzrecht in der EU mit Blick auf Datensicherheit, Speicherung und Governance vereinheitlichen.

Dafür müssen Unternehmen genauer offenlegen, wie und wo sensible, personenbezogene Daten weitergegeben und gespeichert werden. Dazu zählt, wie Organisationen den Zugriff auf diese Informationen überwachen und kontrollieren.

Nach einer aktuellen Studie des Daten-Management-Spezialisten Veritas haben sich 54 Prozent der Organisationen aus Europa, dem Mittleren Osten, Afrika, den Vereinigten Staaten und der Region Asien-Pazifik noch nicht damit befasst, eine DSGVO-Compliance bereitzustellen.

Die Antworten zeigen, dass vor allem Fragen zu operativen Maßnahmen, Compliance und Planung im Vordergrund stehen. So geht es insbesondere um Prozess-­Ownership und die Fähigkeit, Richtlinien für die Datenbereinigung zu implementieren sowie Löschpflichten einzuhalten.

Recht auf Vergessen

Existiert kein legitimer Grund für eine Speicherung und besteht eine Person darauf, dass ihre Daten gelöscht werden, muss das Unternehmen laut DSGVO der Aufforderung innerhalb einer festgelegten Zeit nachkommen.

Ferner erschweren fehlende Einsichten in Dark Data und in Informationen, die außerhalb der Unternehmenssysteme gespeichert werden, die Einhaltung der Compliance. Das setzt Unternehmen erheblichen finanziellen und rechtlichen Risiken aus.

Es droht ein Bußgeld in Höhe von maximal 20 Millionen Euro oder von bis zu vier Prozent des globalen Umsatzes – je nachdem, welcher Betrag größer ist.

Neuer Leitfaden zum Datenschutz

Personenbezogene Daten

Der schon länger bestehende Bitkom-Leitfaden zur „Übermittlung personenbezogener Daten – Inland, EU-Länder, Drittländer“
liegt in einer aktualisierten Fassung vor.

Durch das EuGH-Urteil zu Safe Harbor im Herbst 2015 und die sich hinziehenden Verhandlungen zum Nachfolger Privacy Shield bis zum Sommer des Vorjahres gab es einige Verunsicherung hinsichtlich der Voraussetzungen für Datentransfers in die USA und andere Drittstaaten.

Der neue Bitkom-Leitfaden gibt einen Überblick, was generell bei Datenübermittlungen zu beachten ist.

Aktuelle Entwicklungen wurden auf Basis der geltenden Rechtslage nach der Datenschutz-Grundverordnung eingearbeitet.

Der Leitfaden soll für die Zeit bis zum 25. Mai 2018 Orientierung bieten. Rechtzeitig vor diesem Datum wird es eine weitere Überarbeitung – dann komplett auf Basis der EU-Verordnung – geben.

Zahl des Monats: 123456

123456

Das weltweit beliebteste Passwort bleibt „123456“. Für eine Studie wurden vom Hasso-Plattner-Institut, HPI, eine Milliarde Nutzerkonten analysiert, die aus 31 veröffentlichten Datenlecks stammen und frei im Internet verfügbar sind. Für Deutschland wurden rund 30 Millionen Nutzerkonten ermittelt, die als .de-Domain registriert sind. Beliebtestes Passwort in Deutschland ist „hallo“, gefolgt von „passwort“, „hallo123“, „schalke04“ und „passwort1“.

Wirtschaftsmotor künstliche Intelligenz

Intelligenz

Eine neue Studie des Beratungsunternehmens Accenture prognostiziert bis 2035 einen Anstieg des Wirtschaftswachstums um jährlich drei Prozent durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz.

Die zusätzliche Bruttowertschöpfung der Roboterökonomie in Deutschland beziffert die Studie auf knapp eine Billion Euro innerhalb der nächsten zwanzig Jahre.

Außerdem werde die Produktivität der Beschäftigten hierzulande um 29 Prozent steigen, da viele Arbeitsabläufe effizienter gestaltet sein werden.

ERP-Philharmonie?

Elbphilharmonie

Die Vereinbarung zwischen dem Marktführer für Unternehmenssoftware und dem neuen Konzerthaus in Hamburg läuft zunächst über drei Jahre. „Die Elbphilharmonie ist eines der technologisch fortschrittlichsten und innovativsten Konzerthäuser Europas, da liegt es nahe, dass wir uns als SAP mit unserer technologischen Kompetenz einbringen“, so Hartmut Thomsen, Geschäftsführer von SAP Deutschland.

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