Coverstory 1702 MAG 1702

Mittelstand 4.0

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Geschrieben von E-3 Magazin

Integrierte Lösungen sind zurzeit eines der Topthemen bei der Optimierung von Prozessen und Ent­scheidungen entlang der Lieferkette. Spätestens mit dem Launch von SAP Integrated Business Planning (SAP IBP) wurde breitenwirksam ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie wichtig eine ganzheitliche Planung der Supply Chain für die Steuerung und damit Leistungsfähigkeit des gesamten Unternehmens ist.

Die betriebswirtschaftliche Planung und Aussteuerung ist für Unternehmen ein Dauerthema – insbesondere angesichts immer dynamischer werdender und globalisierter Märkte.

Immer mehr Unternehmen setzen deshalb gezielt auf eine ganzheitliche Planung der Supply Chain, um mit der Harmonisierung von einzelnen Unternehmensbereichen Vorteile für das gesamte Unternehmen zu erreichen.

In den Fokus gerückt hat das Thema SAP. Allen voran der Walldorfer IT-Konzern hat mit seiner Lösung SAP IBP das Bewusstsein dafür geschärft, wie wichtig ein barrierefreier Informationsfluss ist, und sieht ein gewaltiges Optimierungspotenzial in der Lieferkette durch die Auflösung bereichsspezifischen Inselwissens.

Weg mit den Inseln

Der (Wettbewerbs-)Vorteil liegt klar auf der Hand: Ein ganzheitliches Management der Supply Chain ermöglicht es Unternehmen – allein aufgrund des lückenlosen Informationsflusses von der Lagerverwaltung über die Fertigungsplanung und Distribution bis zur Geschäftsführungsebene –, schneller auf Veränderungen im Markt sowie auf Kunden- und Auftragsseite reagieren zu können.

„SAP IBP ist ein geniales Tool“, erklärt Björn Dunkel, Geschäftsführer von GIB, einem zertifizierten SAP-Software- und Silver-Partner.

Das Planungstool für das Supply Chain Management integriert die Anforderungen aus Marketing, Vertrieb, Disposition und der Produktionsplanung in einer Plattform und ermöglicht damit eine ganzheitliche Steuerung.

Dunkel beobachtet eine massive Sogwirkung auf die Bestandskunden:

„Wir sind seit 2000 Partner von SAP und während wir bislang unsere Lösungen zur Optimierung der Supply Chain sehr erfolgreich modulweise verkauft haben, d.h. Insellösungen bedient haben, kommen nun verstärkt Nachfragen zum Thema inte­grierte Lösungen.“

Es geht mehr und mehr darum, abteilungs- und modulübergreifend zu optimieren.

Das Siegener Softwareunternehmen GIB hat sich auf die Weiterentwicklung SAP-basierter Supply-Chain-Prozesse spezialisiert und bietet mit seinem Kernprodukt, dem von SAP zertifizierten GIB Dispo-Cockpit, eine Add-on-Lösung an, mit der schon viele nationale und internationale Unternehmen ihre Prozesssteuerung und ihr Controlling signifikant verbessern konnten.

Die Module der GIB-Dispo-Cockpit-Familie können bereits heute im Verbund eingesetzt werden und bieten so die Möglichkeit, die Supply-Chain-Prozesse ganzheitlich zu betrachten und zu beplanen.

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Gestartet ist die GIB 2005 mit dem ­Dispo-Cockpit-Modul Operations, heute stehen diesem fünf weitere Module zur Seite, alle eng miteinander verzahnt. Dies schafft maximale Transparenz über alle SCM-Prozesse und Bereiche hinweg.

Mit dem GIB Dispo-Cockpit werden also nicht nur die einzelnen Inseln wie Produktion, Distribution, Logistik, Absatzplanung verbessert, sondern alle Supply-Chain-Management-Prozesse können ganzheitlich und übergreifend optimiert werden.

Herausforderungen entstehen nur dann, wenn über mehrere SAP-Systeme hinweg optimiert werden soll.

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„Wir haben viele Kunden, die bereits alle Module des Dispo-Cockpits im Einsatz haben und die nun, nach dem SAP-Vorstoß zum Thema Integrated Business Planning, zu uns kommen und eine ganzheitliche Optimierung umgesetzt haben wollen“

„Daher werden auch wir uns mit dem Thema SAP IBP als mögliche Ergänzung zu unserem Portfolio beschäftigen.“

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Thomas Reeken, Director Operations and Development bei GIB, fasst zusammen:

„Unsere Kunden haben verstanden, dass die verknüpfte Betrachtung sie in die Lage versetzt, eine vollständige Optimierung bei der Aussteuerung des gesamten Unternehmens zu realisieren.“

Der Fokus des GIB Dispo-Cockpits liegt dabei auf der operativen Planung und nicht im strategischen Bereich. Dies hat den Vorteil, dass Nutzer (noch) schneller auf kurzfristige oder ungeplante Ereignisse wie Sonderaufträge oder Störungen eingehen können.

ROI schnell erreichen

Mittelständler finden im GIB Dispo-Cockpit ein kostenoptimiertes und dennoch wirksames Instrument, mit dem sie schnell und risikolos ihre SCM-Prozesse direkt aus einem System heraus steuern, ohne dass interne Ressourcen überbeansprucht werden.

Dies sichert kurze Projektlaufzeiten und einen frühen ROI.

„Wir messen uns nicht in Umfang und Funktionalität mit dem IBP-Tool der SAP“

sagt Dunkel,

„denn wir sind der Optimierer im Sinne einer allumfassenden operativen Supply-Chain-Planung im Mittelstand.“

Fazit

Mit passgenauen, auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten SCM-Lösungen wie dem Dispo-Cockpit der Siegener GIB können kleine und mittlere Unternehmen ihr Supply Chain-Management ganzheitlich optimieren, indem sie die Informationsinseln entlang der Lieferkette beseitigen und so einen durchgehenden und transparenten Informationsfluss schaffen.

So können sie schneller reagieren, sind agiler im Markt unterwegs – und ihren Mitbewerbern die entscheidende Nasenlänge voraus.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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