Shopping Cart and Stars

And the Trend is your Friend

Noch ist das Jahr 2017 recht jung. Zeit also, sich Gedanken zu machen über die Trends, die uns erwarten (können).

Ein Trend, den Sie sicher merken, ist das Verschwimmen von zeitlichen Grenzen. Wir alle kennen die Erdbeeren, die wir das ganze Jahr über kaufen können. Oder das Weihnachtsgebäck, welches schon kurz nach der Freibadsaison in den Märkten ist.

Auch in den USA gibt es speziell vom Handel promotete Termine, an denen besonders der Kauflust gefrönt wird. Der Black Friday wurde um den Cyber Monday ergänzt.

Immer mehr nutzen auch Einzelhändler in DACH diese Termine. Doch in den USA sind sie schon weiter. Der ganze November wird zum Cyber November und so zum Shop-till- you-drop-Erlebnis.

Im nächsten Schritt werden die zeitlichen Grenzen wohl ganz aufgehoben. Wo sie vertreten sind, geht ca. ein Drittel des Umsatzes im Onlinehandel an diesen Tagen an Amazon.

Mit den Möglichkeiten der Customer Journey wird zunehmend 24 x 7 x 53 eingekauft.

Bots auf dem Vormarsch

Das führt uns zu einem weiteren Trend: die zunehmende Verbreitung von intelligenten Bots, die Sie beraten und Ihre Kaufentscheidung unterstützen. Mit zunehmender Intelligenz, mehr Daten, auf die sie zugreifen können, sind diese Bots immer erfolgreicher.

Zumal Kunden neben dem Spieltrieb und der Neugier auf etwas Neues auch eine immer bessere Beratung bekommen.

Treiber ist neben der besser werdenden Technologie auch die zunehmende Zahl an Konsumenten, die technikaffin aufgewachsen sind. Beispiele sind Taco Bell, wo der TacoBot im Online-Orderprozess die Bestellung über normale Fragen aufnehmen kann und je nach Antwort Rückfragen stellt.

Oder L’Oréal, wo komplette Kundenberatungen über die beste Hautpflege für die jeweilige Kundin über eine App mit hinterlegten Bots durchgeführt werden. Abgerundet wird dies durch Predictive Analysis.

Bessere Planung und Umsetzung

Mit obigen Tools verbessert sich die Vorhersagequalität, wann der nächste Kauf erfolgen wird.

Sie können darauf passiv reagieren und die eigene Produktion und Lagerhaltung optimieren. Oder aktiv, um mit geeigneten Maßnahmen die Kaufentscheidung zu beschleunigen.

Ein Beispiel ist die japanische Versicherungsindustrie. Fukoku führt gerade die kognitive Lösung Watson ein, um in der Schadensabteilung die Sachbearbeiter zu unterstützen.

Das Zusammenstellen der Daten aus unstrukturierten Informationen, das Vergleichen mit anderen Fällen und der Historie sowie einen Vorschlag für die Entscheidung inklusive Kundenanschreiben führt bereits Watson durch.

Die finale Entscheidung bleibt bei den Sachbearbeitern. Drei weitere Versicherungen in Japan haben ähnliche, größere Projekte begonnen. Für Sie als Kunde ergeben sich eine höhere Flexibilität und in der Interaktion mit Ihrem Anbieter bessere Antworten und Vorschläge.

Als Anbieter haben Sie mehr als früher die Chance, Kaufentscheidungen in Ihrem Sinne zu unterstützen.

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