Die Meinung der SAP-Community Hausmitteilung MAG 1609

Werbung wirkt (nicht?)

Hausmitteilung
[shutterstock:426481501, BrAt82]

Und schon wieder ist ein E-3 Marktbegleiter verstorben. Der Name tut nichts zur Sache, weil er in einer langen Reihe steht. Wichtiger als das „Wer?“ ist das „Warum?“. Warum sterben Medien?

Zwei Ursachen kennt der Markt: schlechte und falsche Blattlinie sowie keine oder zu wenig Werbeeinnahmen und Abonnement-Verträge.

Die Blattlinie

Social Media hat den Informationsmarkt bei klassischen Medien wie TV, Tageszeitungen und Magazinen vollkommen korrumpiert. Eingebettet in einen traditionellen Redaktionsbetrieb ist der Chefredakteur meistens der Letzte, der eine Pressemeldung zum Lesen bekommt.

Über Newsfeeds und Facebook haben Anwender und Partner schon längst die neueste SAP-Pressemeldung mit zahlreichen Tweets kommentiert, bevor in der E-3 Redaktion die Entscheidung fällt, diese Meldung in die nächste Monatsausgabe zu bringen oder eben nicht.

Das Informationsmonopols eines jeden Mediums und vieler Journalisten ist durch Social Media pulverisiert worden.

Das E-3 Magazin hat eine Antwort auf diese neue Welt gefunden und wächst seit über 15 Jahren sehr erfolgreich. Diese Ausgabe hat 132 Seiten Information und Bildungsarbeit für die SAP-Community.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor aller Medien – klassischer, wie Social Media – sind die Werbeeinnahmen. Leider hören wir und viele andere Verlage nur allzu oft: Wir machen keine Print-Werbung, weil diese nicht wirkt, damit verbunden keine Lead-Generierung existiert etc. etc. etc.

Zugegeben: Print-Werbung funktioniert in vielen Fällen nicht! Warum?

Weil die Werbe-Sujets schlecht sind. Weil am falschen Platz gespart wurde – weder wurde ein professionelles Fotoshooting veranstaltet noch eine anerkannte Werbeagentur engagiert.

Print-Werbung funktioniert ganz hervorragend, wenn man professionell an die Gestaltung der Werbe-Sujets herangeht.

Das beste Beispiel dafür: die Automobil-, Kosmetik- und Mode-Industrie. Hier werden mit hohem Aufwand hochwertige Werbe-Sujets produziert und noch höhere Umsätze erzielt. In diesen Industrien existiert ein ausgeprägtes Markenbewusstsein, das auch mittels sehr hochwertiger Sujets gepflegt wird.

Wenn Print-Werbung nicht funktioniert, so liegt der Fehler unserer Erfahrung nach nicht im Medium, sondern in der falschen Ansprache und schlechten Kommunikation des Sujets selbst.

Ähnlich wie ein schlechter Leitartikel keine Leserbriefe bekommt, nicht, weil er in einem falschen Medium platziert ist, sondern einfach, weil er schlecht geschrieben ist.

Gute Werbung, gute Texte, gutes Layout, gute Bilder wirken! Aus 15 Jahren E-3 Produktion wissen wir, dass Qualität immer zum Erfolg führt. Manchmal muss man diese Qualität teuer einkaufen: Gute Fotografen, gute Grafiker, gute Werbeagenturen sind nicht preiswert – aber es wirkt!

Ähnlich wie die E-3 Redaktion gewissenhaft und präzise auf die Qualität des Contents achtet; SAP-Partner verantwortungsbewusst und sorgfältig ihre Hardware und Software sowie Services herstellen; so sollten auch das Marketing und die Werbeabteilungen bestmögliche Werbe-Sujets für die Kommunikation mit potenziellen und Bestandskunden schaffen. (pmf)

Über den Autor

Peter M. Färbinger, E-3 Magazin

Peter Färbinger, Herausgeber & Chefredakteur E-3 Magazin
B4Bmedia.net AG, Freilassing, Deutschland.
Erreichbar unter [email protected] | Tel.: +49(0)8654 77130-21

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