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Was ist los im SAP-system?

[shutterstock.com:443455930, Singhanart]
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Geschrieben von E-3 Magazin

IT-Verantwortliche stehen aktuell vor zwei Herausforderungen: Zum einen müssen sie Ideen entwickeln, um vom digitalen Business zu profitieren. Zum anderen gilt es, die Kernsysteme schlank und effektiv zu betreiben.

Mithilfe von Analysetools für Operations Intelligence (OI) kann dieser Spagat gelingen. Unter OI versteht Datavard die Fähigkeit, die operativen Systeme und Systemlandschaften mit geeigneten Analysetools intelligent zu analysieren.

Dadurch können Unternehmen unter anderem Einsichten gewinnen, welche Teile des Systems, aber insbesondere auch welche Daten wirklich genutzt werden und wie das Datenvolumen im Verhältnis zur Nutzung steht.

Auch Performance-Engpässe können analysiert werden. Diese Intelligenz lässt sich für einen effektiveren SAP-Systembetrieb, als Basis für die Archivierung, zur Optimierung von Prozessen und für die Umsetzung von Big-Data-Szenarien oder Industrie-4.0-Anwendungen nutzen.

Besonders interessant ist eine solche Nutzungsanalyse, wenn sie nahezu in Echtzeit erfolgt, wie bei Datavard HeatMap. Daten und Objekte werden hier kontinuierlich im laufenden System analysiert.

Anhand dieser Informationen lassen sich relevante Fragen zum Systembetrieb beantworten, beispielsweise:

  • Welche Datenbestände sind den Nutzern am wichtigsten?
  • Welche Daten (und Zeitscheiben) werden wirklich genutzt und wie häufig?
  • Laufen meine Prozesse wie erwartet?
  • Wie ist die Performanz der wichtigsten Daten?
  • Wird Anwendung X wie geplant genutzt?
  • Spiegeln die Testszenarien weiterhin tatsächliches Nutzerverhalten wider?
  • Welche Tabellen im Hana-System werden häufig genutzt, beladen, geändert?

Mithilfe des Analysetools lassen sich Zeiteinsparungen bei Systemabfragen und -Tests realisieren, Speicherkapazitäten reduzieren sowie Standard-Prozesse monitoren.

Eine große deutsche Geschäftsbank konnte mithilfe von Datavard HeatMap 71.000 Minuten Wartezeit für Abfragen pro Tag einsparen. Ein internationaler Lebensmittelkonzern reduzierte seinen Testaufwand um 320 Stunden pro Quartal. Eine weitere Besonderheit: HeatMap lässt sich bereits für Hana native nutzen.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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