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Digitale Transformation vom Mittelstandsspezialisten

[shutterstock.com:569504716, Mirexon]
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Geschrieben von E-3 Magazin

SAP-Partner Itelligence ist Mittelstandsspezialist und Pionier bei digitalen Transformationsprozessen und damit in der SAP-Community erster Ansprechpartner für Themen wie Industrie 4.0, IoT und natürlich Hana. Das neue ERP-Paradigma stellt gewaltige Herausforderungen an die SAP-Bestandskunden. Itelligence ist der Trusted Advisor. Darüber sprachen Norbert Rotter, Vorstandsvorsitzender der Itelligence AG, und Dr. Andreas Pauls, Geschäftsführung Deutschland, mit Peter M. Färbinger vom E-3 Magazin.

Die Digitalisierung führt zu tief greifenden Veränderungen in der deutschen Wirtschaft. Vier von zehn Unternehmen (40 Prozent) haben infolge der Digitalisierung bereits neue Produkte oder Dienste auf den Markt gebracht und 57 Prozent bestehende Angebote angepasst.

Dagegen musste jedes achte Unternehmen (12 Prozent) wegen des digitalen Wandels Waren oder Dienstleistungen vom Markt nehmen. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 507 Unternehmen aller Branchen ab 20 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom dieses Jahr ergeben.

Norbert Rotter, Vorstandsvorsitzender der Itelligence, bestätigt:

„Es gibt heute kaum noch technische Hürden oder Grenzen für die Digitalisierung.“

Die Bitkom-Studie zeigt, dass viele Unternehmen unzureichend auf den digitalen Wandel vorbereitet sind. Gut ein Viertel (28 Prozent) hat noch immer keine Digitalstrategie.

Allerdings ist der Trend positiv: Im vergangenen Jahr waren noch 37 Prozent der Unternehmen ohne Digitalstrategie. Bei 27 Prozent gibt es derzeit zumindest in einzelnen Unternehmensbereichen Strategien für den Einsatz digitaler Technologien (Vorjahr: 24 Prozent).

Dagegen verfügen 43 Prozent über eine zentrale Strategie, die verschiedene Aspekte der Digitalisierung berücksichtigt und vom Topmanagement getrieben wird (Vorjahr: 39 Prozent).

Folgende Frage stellt sich natürlich auch: Was ist eine digitale Transformation?

„Das hat einer unserer Kunden neulich so treffend formuliert, dass ich gleich mitgeschrieben habe“

erklärt Andreas Pauls, Geschäftsführung Deutschland der Itelligence AG:

„Wir wollen alle Prozesse im Unternehmen digitalisieren, soweit sie nicht der Beziehungspflege zu Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern dienen.“

Schöner kann man es nicht sagen, meint Pauls und ergänzt:

„Nur das Zwischenmenschliche klammern wir aus, aber ansonsten verwandelt diese Entwicklung das gesamte Unternehmen, alle Prozesse.“

Wo beginnen?

RotterN„Die Digitalisierung der Wirtschaft nimmt Fahrt auf“

sagte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks zur Eröffnung der diesjährigen CeBIT in Hannover.

So geben fast zwei Drittel (64 Prozent) der von Bitkom befragten Unternehmen an, dass sich infolge der Digitalisierung ihr Geschäftsmodell verändert. Im Vorjahr waren es noch 55 Prozent.

„Inzwischen haben die meisten Manager die Herausforderung erkannt. Jetzt müssen die Unternehmen Tempo machen und den digitalen Wandel aktiv vorantreiben“

betonte Dirks. Somit ist auch ein Rat von Rotter und Pauls: Anfangen, anfangen, anfangen! Aber wo beginnen? Top-down oder Bottom-up?

„Wir beobachten beide Ansätze“, beschreibt Andreas Pauls die aktuelle Pionierarbeit im Mittelstand: Den Anfang mit kleinen Pilotprojekten ohne übergreifenden Plan einerseits und die Entwicklung einer vollumfänglichen digitalen Strategie, bevor die ersten Investitionen getätigt werden.

„Ich vergleiche das gerne mit einer sportlichen Herausforderung: Wenn ich die Alpen mit dem Fahrrad überqueren will, sollte ich durchaus vorab einmal mit ein paar Anstiegen meine Form und mein Equipment testen.

Allerdings sind diese Probefahrten nicht der Ausgangspunkt für die große Reise. Es gilt dann den Punkt zu finden, an dem die große Tour wirklich beginnt. Dann muss ich einen Schlussstrich unter die Übungsfahrten ziehen und ernst machen.“

Auf die digitale Transformation gemünzt: Pilotprojekte sind wichtig und sollten im Unternehmen einen hohen Stellenwert einnehmen. Nur so lassen sich Erfahrungen gewinnen, Potenziale aufspüren und intern Begeisterung dafür erzeugen.

„Wer aber Kleinstprojekte später als das technische Fundament seiner digitalen Strategie nutzen will, erhält eine unübersichtliche Landschaft und wird die Möglichkeiten nie ausschöpfen können“

warnt Pauls und Rotter ergänzt:

„Das Wichtigste ist die Vorüberlegung: Was lässt sich bei uns überhaupt digitalisieren? Und dann muss ich motivierte Mitarbeiter finden, um erste Ansätze zu verfolgen.“

Der digitale Wandel

Nach den Ergebnissen der Bitkom-Umfrage nennen 72 Prozent der befragten Geschäftsführer und Vorstände den digitalen Wandel als Herausforderung für ihre Unternehmen – damit ist es das Topthema hinter der Sicherung des Fachkräftebedarfs (73 Prozent).

Erst danach folgen mit Abstand interne Herausforderungen wie die Bewältigung eines starken Wachstums oder eine Restrukturierung (58 Prozent), externe Faktoren wie die politische Lage (43 Prozent) oder eine schwache Inlandsnachfrage (23 Prozent).

Knapp neun von zehn Befragten (88 Prozent) betrachten die Digitalisierung eher als Chance für ihr Unternehmen statt als Risiko (9 Prozent).

Lediglich 3 Prozent sagen, dass die Digitalisierung gar keinen Einfluss auf ihr Unternehmen hat.

Andreas Pauls ergänzt dazu:

„Man kann klein anfangen. Eine gute Übungstour ist es zum Beispiel, Service-Aufträge auf dem Smartphone auszugeben statt auf Papier. Daraus entstehen weitere Ideen. Das Ziel ist weniger, das Einzelprojekt gut abzuwickeln.

Es geht vor allem um die Entwicklung eines allgemeinen Bewusstseins, dass die Digitalisierung unendliche Möglichkeiten birgt. Danach kann man größere Etappen auf der eigentlichen Route in die Zukunft angehen:

die volle IT-Unterstützung der Zusammensetzung individuell erstellter Maschinen oder die präventive Wartung von Maschinen über Sensorik-Anbindung.“

Bei Itelligence hat man erkannt, dass es um die Veränderung von Abläufen geht, gleichermaßen zwischen Dingen wie zwischen Mitarbeitern – und zwar unternehmensübergreifend.

Erst am Ende steht die Transformation von Geschäftsmodellen, wie das bekannte Beispiel, dass ein Unternehmen statt Kompressoren die Menge der komprimierten Luft verkauft.

Industriebetriebe müssen in den nächsten zwei Jahren wichtige Herausforderungen bewältigen, haben die Marktforscher von IDC schon vergangenes Jahr erhoben.

Die unsichere Entwicklung der Weltwirtschaft und die Behauptung gegenüber Wettbewerb aus Niedriglohnländern erhöhen den Handlungsdruck. Vor allem die Reduzierung von Kosten, die Steigerung von Umsatz und Erlös sowie die Verbesserung von internen Prozessen brennen den Entscheidungsträgern unter den Nägeln.

Die Lösung dieser Aufgaben bietet eine gute Ausgangsbasis für Industrie-4.0-Initiativen, schreiben die IDC-Analysten. „Wir brauchen den richtigen Mix an Mitarbeitern und den Mut, neue Wege zu gehen“, betont demnach Norbert Rotter.

„Das ganze Szenario fasst sich für mich in dieser Sichtweise zusammen: Die IT ist jetzt ein strategisch essenzieller Faktor des Unternehmenswachstums geworden und wird in Zukunft noch stärker sein.“

Aber die IDC-Experten haben auch erhoben, dass die Digitalisierung im verarbeitenden Gewerbe – also Industrie 4.0 – nur von IT-Verantwortlichen als wesentliche Herausforderung in den nächsten zwei Jahren bewertet wird.

Aufseiten der Produktions- und Fachbereichsverantwortlichen fehlt nach wie vor das Verständnis, in welchem Ausmaß technologische Entwicklungen die Geschäftstätigkeit ihres Betriebs verändern werden.

Somit kommt IDC zu einer ähnlichen Schlussfolgerung wie der Itelligence-Vorstandsvorsitzende Rotter: Für die IT bietet sich die Chance, die Digitalisierung federführend voranzutreiben, den Dialog zwischen IT, Fachbereichen und Geschäftsführung zu initiieren und sich somit zum Partner der Fachbereiche auf Augenhöhe zu etablieren.

Gute Ratschläge

„Die Unternehmen brauchen für die Digitalisierung einen strategischen Ansatz und eine Verankerung in der Unternehmensspitze“

sagte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. Betriebswirtschaftliches und technisches Know-how sollten zusammenkommen.

„Mit unserem Ruf als SAP-Pionier und Mittelstandsspezialist stehen wir aber ganz besonders in der Pflicht“

betont Norbert Rotter im E-3 Exklusivinterview auf Seite 49. Unternehmen auf die Digitalisierungswelle vorzubereiten, als Vordenker und Umsetzer, diese Rolle der Itelligence-Berater wird immer anspruchsvoller.

Dirks sagte auf der diesjährigen CeBIT:

„Die ITK-Branche ist nicht nur Lieferant von Geräten, Software und Telekommunikationsleistungen, sondern strategischer Partner bei der digitalen Transformation der Geschäftsmodelle ihrer Kunden.“

Direkte Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Beschäftigungssituation in der Wirtschaft.

Die große Mehrheit der von Bitkom befragten Unternehmen sagt, dass sie mehr Mitarbeiter mit Digitalkompetenzen benötigt. Dabei geht es heute nicht nur um die gängige Bürosoftware, sondern um spezielle Kenntnisse für die jeweiligen Arbeitsfelder, von betriebswirtschaftlichen Anwendungen für Controlling, Marketing oder Finanzen über CAD-Programme für Ingenieure oder Content-Managementsysteme für die Pflege von Webseiten.

Vier von fünf Unternehmen sagen, dass sie dafür Weiterbildungen anbieten.

„Unternehmen müssen die Digitalkompetenz ihrer gesamten Organisation stärken“

sagte Thorsten Dirks.

„Das reicht von Schulungen für die Mitarbeiter über ein geeignetes Recruiting bis zur Verankerung von IT-Know-how an der Unternehmensspitze.“

Andreas ­Pauls von Itelligence ist sich sicher, dass die Verknüpfung von drei Komponenten entscheidend ist, die sonst niemand in dieser Form und Qualität anbieten kann:

„Erstens unsere Prozesskompetenz für den Mittelstand.

Zweitens unsere Produktkompetenz für Customer Engagement und Commerce. Die haben wir zuletzt durch die Akquisition des Pforzheimer Unternehmens ITML für Themen wie CRM, Omnichannel und natürlich SAP Hana nochmals verstärkt.

Und drittens die Strategieberatung – unsere Fähigkeit, aus verschiedenen Methoden ein Gesamtbild herzustellen und eine Roadmap aufzustellen.“

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Verantwortung tragen

Bitkom fordert die Position eines Chief Digital Officers – in Deutschland ist diese Funktion noch weitgehend unbekannt, nur zwei Prozent der großen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern haben einen CDO.

Für die gesamte Wirtschaft bedeutet das statistisch einen Wert unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Die Koordinierung liegt, sofern es eine zentrale Zuständigkeit gibt, entweder bei der Geschäftsführung oder beim IT-Verantwortlichen bzw. Chief Information Officer, erkennt Andreas Pauls in seiner beruflichen Praxis, dass der entscheidende Input immer von den Fachabteilungen kommt, zum Beispiel von einem Produktionsleiter.

Die IT spielt eine Rolle dabei, den Prozess zu moderieren.

„Wir raten den Anwendern auch, die jüngeren Führungskräfte und Talente einzubeziehen“

empfiehlt Pauls.

„Bei der Nutzung neuer Medien und der neuesten Devices bin ich meinen Kindern im Teenageralter hoffnungslos unterlegen. Und genauso bringen Digital Natives oft erstaunliche Impulse und eine große Geschwindigkeit in die Projekte in Unternehmen. Wir müssen bereit sein, voneinander zu lernen.“

Braucht man für die digitalen Transformationsthemen einen CDO, Chief Digital Officer? Dazu meint Pauls:

„Sie brauchen jemanden im Topmanagement, der die digitalen Strategien koordiniert und umsetzt. Digitale Transformation ist Chefsache. Ob die Rolle CDO heißen muss, da setze ich eher ein Fragezeichen.“

Für Norbert Rotter ist die digitale Transformation ja nur umzusetzen, wenn Hersteller ihre Lösungen und Produkte systematisch verbessern wollen, um ihre Kunden besser zu erreichen.

„Das Ziel ist es, dem Kunden den besten Service zu bieten, sein Vertrauen zu gewinnen und ihn über die verschiedensten Kanäle als loyalen Kunden zu behalten.“

Die Werkzeuge, die SAP dazu anbietet, C4C und Hybris, sind für den Mittelstand eine Riesenchance. Die Kanäle, um den Kunden zu erreichen, werden immer vielfältiger, da muss die Technik unterstützen.

„Das Potenzial mit den neuen Lösungen der SAP war auch einer der Gründe, um uns einen starken Partner im CRM/CEC im Süden Deutschlands zu sichern“

betont Rotter. Seit Juni gehört die Pforzheimer ITML zu Itelligence.

„Da erwarte ich neben regionaler Nähe zu unseren Kunden in Süddeutschland weitere positive Impulse insbesondere rund um das Thema Customer Engagement.“

Quelle des Wissens

„Natürlich sind wir in intensivem Gespräch mit SAP direkt über die neuesten Entwicklungen“

erklärt Andreas Pauls die erste Wissensquelle für Itelligence.

„Wir suchen aber auch konsequent die Nähe zu den Universitäten und Hochschulen. Neben der gezielten Einstellung von Hochschulabsolventen betreiben wir seit Jahren Forschungsprojekte am Innovation Campus der RWTH Aachen und nutzen unsere Entwicklungslabs im Konzern, um Ideen und Szenarien rund um Industrie 4.0 zu entwickeln.

Viele Itelligence-Kollegen haben die Themen schon vor Jahren in die Diskussion mit den Kunden gebracht, sodass wir trotz der vielen Facetten von IoT heute weit gekommen sind. Aber am meisten möchte ich hier eigentlich die Leistungen der Anwender würdigen:

der Austausch mit Kunden, die IoT im Unternehmen testen. Da konnten wir eine Menge lernen und unser Beratungs- und Projekt-Know-how in der Praxis schärfen. Das ist das Glück des Tüchtigen.

Heute sehen wir uns gut aufgestellt: Unsere Workshops zum Beispiel zu digitalen Strategien sind echte Renner und Ausgangspunkt zahlloser Projekte.“

Der Digitalverband Bitkom hat die von der EU-Kommission vorgestellten weiteren Maßnahmen zur Stärkung des digitalen Binnenmarkts als Schritt in die richtige Richtung begrüßt. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf den Mittelstand gelegt werden, der bei der Digitalisierung die meiste Unterstützung braucht.

„Europäische Mittelständler haben bislang oft eine he­rausragende Marktstellung, die es im Zuge der Digitalisierung zu halten und weiter auszubauen gilt“

sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Bereits zur CeBIT empfahl Bitkom deshalb die Schaffung von „Digital Hubs“.

In diesen Hubs sollen die Flaggschiffe der deutschen Wirtschaft zusammen mit Mittelständlern, Start-ups, IT-Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein digitales Ökosystem bilden.

„Wir müssen unsere Kräfte bündeln und digitale Schwerpunkte mit internationaler Strahlkraft schaffen“

sagte Thorsten Dirks. Zum Wissen gehört auch eine Fehlerkultur:

„Das Thema digitale Transformation ist noch so frisch, dass der einzige Fehler sein kann, das Thema zu verschlafen“

erklärt Andreas Pauls im E-3 Gespräch.

„Wir hören manchmal: Wir müssen erst einmal SAP Hana implementieren, bevor wir loslegen.

Aber die Einführung von Hana sehen die Fachabteilungen und das Management vielleicht nur als IT-Investition, als Overhead-Kosten: Warum sollen wir funktionierende Systeme ersetzen?

Was nützt es mir, wenn das ERP schneller wird?“

Bei Itelligence ist man überzeugt, dass Hana besser dann ins Spiel kommt, wenn das erste Szenario steht und große Datenmengen anfallen. Dann ist es die perfekte technische Basis – auch für eine umfassende digitale Strategie. Und jedem Beteiligten ist dann klar, welche Rendite man sich verspricht, betont Pauls.

Es kann immer passieren, dass eine Detailfunktion nicht da ist, die ein Anwender benötigt. Aber bei der Entwicklungsgeschwindigkeit, die SAP an den Tag legt, wird sie schnell nachgereicht.

„Das technologische Angebot ist zurzeit weiter, als die Unternehmen in der Umsetzung der Digitalisierung sind. Es ist ja auch sinnvoll, eine so neue, so umfassende Technologie in angepassten Schritten, aber strategisch durchdacht einzuführen“

weiß Andreas Pauls aufgrund seiner beruflichen Erfahrung.

Zukunft

Aber nicht nur die Industriebetriebe, sondern auch die Anbieter von Indus­trie-4.0-Lösungen haben einiges zu tun, meinen die IDC-Analysten.

Das Marktumfeld ist für Anbieter wie Itelligence sehr attraktiv, in den kommenden Monaten und Jahren sind steigendende Industrie-4.0-Budgets zu erwarten.

Zudem werden im Speziellen die IT-Provider von den Industriebetrieben als bevorzugte Industrie-4.0-Anbieter wahrgenommen.

„SAP liefert die technologischen Grundlagen, wir die Beratung und Zusatzprodukte, die genau die Bedürfnisse unserer mittelständischen Kunden treffen“

beschreibt Andreas Pauls die Win-win-Situation für Anwender und Anbieter.

„Wir sind die Maßschneiderei, SAP liefert den Stoff und die Schnitte. Mit it.machinery hat Itelligence zum Beispiel eine voll integrierte Lösung auf Basis von S/4 Hana speziell für Unternehmen der Fertigungsindustrie entwickelt, mit der unsere Kunden sämtliche Prozesse steuern.“

Zur weiteren Entwicklung und zu regionalen Unterschieden der global tätigen Itelligence meint Vorstandsvorsitzender Rotter abschließend:

„Am stärksten zeigt sich der Unterschied wohl zwischen den USA und Großbritannien auf der einen und Deutschland auf der anderen Seite.

In den angelsächsischen Ländern ist die Geschwindigkeit hoch – auch angetrieben von einer starken Start-up-Szene. Die Unternehmen geben der Digitalisierung ganz schmerzbefreit ihre Chance.

Im deutschsprachigen Raum zählen zum Teil andere Werte: Konstanz, Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit. Wir spielen das nicht gegeneinander aus. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung. Deutschland ist zum Beispiel Vorreiter beim Thema Sicherheit geworden.“

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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