MAG 1606 Personal

Österreich hat Aufholbedarf bei der Digitalisierung

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Geschrieben von E-3 Magazin

Die Gesellschaft wird älter – und längst ist es nicht nur die Werbeindustrie, die das Potenzial der Generation 50+ erkannt hat. Auch der deutsche IT-Arbeitsmarkt bemüht sich verstärkt um die Silver Agers.

Auf den Trend zur Digitalisierung fühlen sich die österreichischen Unternehmen am wenigsten vorbereitet. Daraus ergeben sich zwei Hauptaufgaben: Einerseits soll HR Führungskräfte und Mitarbeiter auf die zunehmende Digitalisierung vorbereiten. Andererseits müssen die HR-Abteilungen ihre eigenen Prozesse und Abläufe viel stärker als bisher digitalisieren.

„Im HR-Bereich dominieren starre, unflexible und wenig benutzerfreundliche Systeme. Der Trend geht aber eindeutig in Richtung mobiler, cloudbasierter Lösungen und Apps. Viele Unternehmen stellen hier gerade die richtigen Weichen“

betont Julian Mauhart.

Die bisher geringe Automatisierung von HR-Prozessen bewirkt, dass in Österreich weiterhin die operative HR-Arbeit im Vordergrund steht – die Strategie kommt dabei zu kurz. Laut dem Deloitte-HR-Benchmark steht den österreichischen HR-Abteilungen weniger als die Hälfte ihrer Zeit für strategische, wertschöpfende Themen zur Verfügung.

Das sind 20 Prozent weniger als beim internationalen Durchschnitt. Die Zusammensetzung der Belegschaft wird auch stetig diverser. Millennials mit hohen Erwartungen an die persönliche Entwicklung arbeiten Seite an Seite mit Baby-Boomern, die sich im letzten Abschnitt ihres Berufslebens befinden.

Die Zielgruppe der Millennials wird bis dato von der Führungskräfteentwicklung stark vernachlässigt.

Fokus Mitarbeiterbindung

Der verstärkte Fokus auf Mitarbeiterbindung und -engagement bleibt ein wesentlicher HR-Trend. Fast jeder neunte Befragte sieht die Unternehmenskultur als wichtige bis sehr wichtige Herausforderung, um Top-Talente zu gewinnen und zu halten.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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