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Braucht Hana Flash?

Immer wieder taucht in Kundengesprächen die Frage auf, ob sich Flash-Speicher bei einer In-memory-Technologie wie Hana lohnt. In der Tat gibt es viele Gründe, hier auf Flash zu setzen.

Thomas HermannNiedrige Latenzen und schnelle Zugriffszeiten der Flash-Technologie wirken sich generell positiv auf die gesamte Anwendungslandschaft aus, auch wenn die Transaktionsgeschwindigkeit von Datenbanken mit der In-memory-Technologie ohnehin schon beschleunigt wird. Was bei Flash jedoch häufig vergessen wird, sind wirtschaftliche Argumente.

Im Rahmen der Hana Tailored Datacenter Integration (TDI) muss Enterprise Storage für den TDI-Betrieb zertifiziert werden. Vergleicht man die erforderliche Anzahl von Drives, die zum Betrieb eines Hana-Knotens gemäß den SAP-TDI-Vorgaben benötigt werden, so wird nur etwa ein Drittel an Flash-Laufwerken im Vergleich zu konventionellen SAS-Drives benötigt. Das spart also Investitionskosten und verringert die Aufwände für Energie und Klimatisierung.

Weiterhin können die in Flash-Systemen integrierten Funktionen wie Deduplizierung und Komprimierung ganz erheblich dazu beitragen, die Speicherinfrastruktur zu optimieren. Dies gelingt mit Flash noch stärker als bei Festplatten-basierten Systemen.

Die niedrigen Latenzzeiten sowie der hohe Datendurchsatz machen es möglich, deutlich aggressivere Methoden zur Datenreduzierung anzuwenden, wie beispielsweise eine sehr granulare Deduplikation mit Inline-Komprimierung.

Messungen für Hana zeigen eine um etwa 40 Prozent erzielte Datenreduktion. Je nach Art der Daten lässt sich eine Datenreduktion von bis zu 10:1 erreichen – und dies ohne Belastung der Server-Infrastruktur.

Eine Besonderheit der NetApp-Storage-Technologie ist die speziell für Hana-Kunden verfügbare Integration von Storage-Snapshots zum Backup von Hana-Datenbanken. Statt große Datenmengen auf einen Backup-Speicher zu kopieren, was eine erhebliche Belastung von Server, Netzwerk und Storage mit sich bringt, erledigt dies die integrierte Lösung „Snap Creator Hana Plugin“ in nur wenigen Sekunden.

Hierbei werden nicht die kompletten Daten kopiert, sondern lediglich die von Hana verwendeten Blöcke „eingefroren“ und nur die veränderten Blöcke seit der letzten Sicherung transferiert. Dies erfolgt ganz ohne eine Belastung der Hana-Infrastruktur. Diese Lösung ist auch für die Flash-basierten AFF-Storage-Systeme von NetApp verfügbar.

Es kommt also auf die Gesamtbetrachtung an: Flash im Rechenzentrum ist mehr als nur die Verbesserung von Zugriffszeiten und Übertragungsgeschwindigkeiten. Es geht um die Optimierung der Storage-Kosten im Rechenzentrum und das wirkt sich auch auf die Hana-Infrastruktur positiv aus.

https://e-3.de/partners/netapp-deutschland-gmbh/

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