MAG 1604 Szene

Steigen mit dem Sicherheitsbewusstsein die Budgets?

2016
Geschrieben von E-3 Magazin

Obwohl Vorständen und Geschäftsführern die große Bedeutung der Datensicherheit bewusst ist, stellen sie oft nicht die nötigen Ressourcen zur Verfügung. Sicherheitsbedenken hemmen außerdem den Einsatz von Mobilgeräten und Public-Cloud-Diensten in den Unternehmen.

Für die aktuelle Data-Security-Studie von Dell befragte das Marktforschungsunternehmen Penn Schoen Berland Ende 2015 über 1.300 IT- und Geschäftsentscheider mittelständischer Unternehmen in den USA, Europa und der Asien-Pazifik-Region.

Ein Ergebnis: Die Führungskräfte der C-Ebene – also Vorstände und Geschäftsführer – interessieren sich heute mehr für Datensicherheit als früher. Trotzdem investieren sie nach wie vor häufig nicht ausreichend Energie und Ressourcen in das Thema.

Fast drei Viertel gaben an, dass Datensicherheit für ihre Vorstände und Geschäftsführer eine vorrangige Bedeutung hat, ein Viertel ist aber der Meinung, dass diese Führungskräfte nicht ausreichend über das Thema informiert sind.

Anzeige

 
 

Drei Viertel der Studienteilnehmer berichteten, dass ihre C-Führungskräfte planen, die derzeitigen Sicherheitsmaßnahmen auszubauen. Mehr als die Hälfte erwartet, dass ihr Unternehmen in den nächsten fünf Jahren mehr Geld für Datensicherheit ausgeben wird.

Geht es darum, existierende Sicherheitsprogramme auszubauen, spielen Kostenbedenken eine große Rolle. 53 Prozent der Befragten nannten die Kosten als Grund dafür, warum sie in Zukunft keine zusätzlichen Sicherheitsfeatures einführen werden.

Nur jeder vierte Entscheider ist „sehr zuversichtlich“, dass die C-Führungskräfte überhaupt die Möglichkeit haben, in den nächsten fünf Jahren ein ausreichendes Budget für Datensicherheitslösungen bereitzustellen.

Alle reden davon, dass Mobility in den Unternehmen auf dem Vormarsch ist. Die Studie von Dell offenbart, dass die Realität etwas komplizierter ist. Die Mehrheit der mittelständischen Unternehmen (65 Prozent) stellt Pläne zur Mobilisierung ihrer Mitarbeiter wegen Sicherheitsbedenken zurück. 67 Prozent von ihnen zögern aus demselben Grund, ein Bring-your-own- Device-Programm umzusetzen.

Daten in der Public Cloud gefährdet

Fast vier von fünf Befragten haben Bedenken, wenn sensible Daten in die Public Cloud geladen werden. 58 Prozent machen sich deshalb heute sogar größere Sorgen als noch vor einem Jahr. 38 Prozent der Entscheidungsträger haben den Zugang zur Public Cloud in ihrem Unternehmen aus Sicherheitsgründen eingeschränkt.

„Mit modernen Technologien, die eine intelligente Verschlüsselung nutzen, lassen sich Daten überall dort schützen, wo sie sich gerade befinden.

Damit kann auch verhindert werden, dass die Mitarbeiter eine unkontrollierbare Schatten-IT aufbauen und die Sicherheitsrichtlinien ihres Unternehmens umgehen, um produktiver sein zu können“

sagt Brett Hansen, Executive Director Data Security Solutions bei Dell.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

AdvertDie Meinung 2