MAG 1603 Personal

Performance-Management

2016
Geschrieben von E-3 Magazin

SAP will den Funktionsumfang von SuccessFactors Performance & Goals um ein kontinuierliches
Performance-Management erweitert.

Mit den neuen Funktionen von SuccessFactors sollen einige der häufig bemängelten Defizite von Performance-Management-Programmen beseitigt werden. Mit der neu geschaffenen Möglichkeit eines regelmäßigen 1:1-Austauschs zwischen Mitarbeitern und Managern soll sichergestellt werden, dass Aktivitäten, Leistungen und Ziele auch während des Jahres auf dem richtigen Weg sind.

„Unternehmen verändern ihre Performance-Management-Prozesse in rasantem Tempo und zwingen die Anbieter von HR-Lösungen mitzuziehen“

erklärt Josh Bersin, Principal von Bersin by Deloitte.

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„Ergänzungen wie das kontinuierliche Performance-Management bei SAP SuccessFactors stellen ein neuartiges Werkzeug dar, mit dem Unternehmen die Agilität, Abstimmung und Mitarbeitermotivation in der modernen Arbeitswelt verbessern können.“

Laut Deloitte beurteilten 48 Prozent der befragten Personalmanager Performance-Management-Prozesse im Hinblick auf ihren Beitrag zur Steigerung der Wertschöpfung und zur Verbesserung von Feedback und Personalentwicklung als „schwach“.

Da das Augenmerk mehr auf der Bewertung der bisherigen als auf der Beeinflussung der künftigen Leistung liegt, sind herkömmliche Performance-Management-Aktivitäten häufig zu reaktiv und starr, um die Belegschaft zu hohen Leistungen zu bringen.

Im Rahmen des SAP-SuccessFactors-Release im ersten Quartal 2016 wird SAP SuccessFactors Performance & Goals nun um Funktionen für ein kontinuierliches Performance-Management ergänzt, die es Mitarbeitern wie Managern ermöglichen, Abstimmung, Feedback und Coaching auf einfache Weise sicherzustellen.

„Wie einige HR-Funktionen ist auch das Performance-Management im Lauf der Zeit schwerfällig und überkompliziert geworden – für viele ein gefürchteter jährlicher Termin“

meint Mike Ettling, President von SuccessFactors.

„Die IT ermöglicht es uns heute, diese Situation ganz anders zu gestalten und besser an die Erwartungen der meisten Mitarbeiter im Unternehmen anzupassen, die sich nämlich regelmäßigere, aussagekräftigere Leistungsgespräche wünschen.

Wir sind daran gewöhnt, in unseren persönlichen Netzwerken Meinungen und Gedanken auszutauschen. Warum sollten wir uns nicht auch am Arbeitsplatz effektiver austauschen können?

Ich glaube, wenn wir die Menschen in den Mittelpunkt stellen und sie – mithilfe der heutigen Technologie – dabei unterstützen, erfolgreich zu sein, hat am Ende auch das ganze Unternehmen mehr Erfolg.“

Das kontinuierliche Performance-Management in SuccessFactors Performance & Goals eröffnet unter anderem folgende Möglichkeiten: Mitarbeiter können mehr Verantwortung für ihre Leistung übernehmen – Fortschritte dokumentieren, Leistungen erfassen und sich besser an den Geschäftszielen orientieren –, um die Rückmeldungen und das Coaching zu bekommen, das sie zum Erreichen und Verbessern ihrer Leistung benötigen.

Manager können sich einen Überblick verschaffen, woran ihre Teams arbeiten, und den Mitarbeitern regelmäßig und effektiv Orientierung geben. Die Personalabteilung kann verfolgen, wie oft Einzelgespräche in einer Organisation stattfinden, Mitarbeiter und Manager daran erinnern, Mitarbeitergespräche zu führen, und Hinweise zu einem effektiven Coaching geben.

„Alle Generationen in unserer Belegschaft, nicht nur die Millennials, wünschen sich regelmäßiges Feedback, das sowohl besondere Leistungen anerkennt als auch Bereiche mit Verbesserungsbedarf benennt, und nehmen dies positiv auf“

erklärt Me­gan Masoner Detz, Senior Vice President of Human Capital bei NTT Data.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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