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Absolute Transparenz

[shutterstock:336450779, ESB Professional]
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Geschrieben von E-3 Magazin

Häufig ziehen SAP-Barcode-Lösungen hohe Lizenzkosten und Abhängigkeiten vom Systemlieferanten nach sich. Mit smiScan können nun mobile Transaktionen eigenständig entwickelt werden.

Alles was der Kunde für die Entwicklung von Screens und Prozesslogik benötige, seien Programmierkenntnisse in ABAP, erklärt Stefan Hübner, geschäftsführender Gesellschafter bei Smilog.

„Neben der Senkung der Ausgaben bietet die Unabhängigkeit unseres Systems einen Vorteil gegenüber anderen Anbietern. Außerdem ist beim Einsatz von smiScan keine Middleware notwendig.

Mehrsprachigkeit und fertige Templates runden den Funktionsumfang ab.“

Die Barcode-Lösung besteht aus den zwei Komponenten Basismodul und dem Client für das mobile Terminal. Das Basismodul wird durch einen Transportauftrag im SAP-System des Kunden in einem eigenen Namensraum installiert und stellt das Rahmenprogramm, Tabellen für die Administration, den Screendesigner und vorentwickelte Templates zur Verfügung.

Farbe, Touchscreen und Grafik sowie Schriftgrößen lassen sich einfach bearbeiten. Templates verringern die Programmierungsarbeit.

„Der Screendesigner für die Entwicklung der auf den Terminals dargestellten Masken ist ebenfalls komplett im SAP integriert, sodass für diesen keine weiteren Lizenzkosten anfallen“

so Hübner. Der Client wird mit einem einzigen File auf dem mobilen Barcode-Terminal des Kunden installiert. Bei neu entwickelten SAP-Prozessen bleibt dieser bestehen und eine erneute Anpassung der Devices ist nicht notwendig.

„Wir legen auf Transparenz unserer Produkte und Dienstleistungen sehr großen Wert. Der Kunde sieht auf den ersten Blick sämtliche Investitions- und Folgekosten. Unser Angebot für die Integration von smiScan beinhaltet deshalb auch die Wartungspauschale des Systems für das komplette erste Jahr nach dem Go Live.“

Zudem würden sich die Terminal- Lizenzen nicht auf bestimmte Geräte beziehen, sondern auf die SAP-Instanz. Das heißt, dass der Käufer bei der Nutzung von 25 Geräten auch nur exakt so viele Lizenzen benötigt.

Fällt ein Device aus und ein Ersatzexemplar übernimmt die Arbeit, erhält das neue Terminal die Lizenz des ausgefallenen Gerätes. Die Verwaltung der Lizenzen findet mit wenig Aufwand im SAP durch den Kunden selbst statt.

Außerdem beschränkt sich der Datenfluss auf geringe Mengen von 2,5 bis drei Kilobytes pro Request. Auch bei schwacher Verbindung besteht so eine hohe Performance bei der Übermittlung der gescannten Barcodes.

Verlässt der Mitarbeiter den Bereich mit Funkabdeckung und verliert so die Verbindung zum SAP, speichert der Client alle Daten und ermöglicht es dem Kommissionierer so, seine Arbeit nach dem Reconnect im Lager fortzusetzen.

Auf Wunsch steht auch ein smiScan-Offline-Client zur Verfügung. Ist das SAP-System zum Beispiel wegen geplanter Wartungsarbeiten nicht erreichbar, werden Daten auf dem Terminal oder einem externen Server zwischengespeichert und synchronisiert, sobald SAP wieder verfügbar ist.

So kann im Lager rund um die Uhr gearbeitet werden, obwohl SAP nicht zur Verfügung steht.

Keine Middleware notwendig

Ab der Version SAP 4.6C entfällt jegliche Middleware. So können SAP und das mobile Terminal immer direkt miteinander kommunizieren und die Anschaffung weiterer Hardware entfällt. Zusätzlich wurden Lösungen wie Wareneingangs- oder Inventurerweiterungen eingebaut.

Smilog bietet zur Erprobung der Lösung eine Testinstallation an: Hierfür wird der komplette smiScan- Funktionsumfang auf dem SAP-Testsystem des Kunden installiert. Zusammen mit einem Leih-Terminal, welches zum Ready-to-Test-Bundle dazugehört, besteht
so die Möglichkeit, smiScan für einen bestimmten Zeitraum zu testen und sich dann zu entscheiden.

 

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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