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Mit Turbo in die Zukunft

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Geschrieben von E-3 Magazin

Die SAP-Partner T-Systems und IBM sehen in der Hana-Plattform enorme Potenziale, nicht nur aufgrund der Geschwindigkeit, sondern vor allem wegen der integrierten Analysemöglichkeiten.

Der Walldorfer Softwarekonzern verspricht sich und seinen Kunden durch Hana enorme Leistungssteigerungen: So sollen große Datenmengen aus Geschäftsanwendungen schneller als bisher verarbeitet werden und die Ergebnisse von integrierten Analysemethoden können unmittelbar in Geschäftsentscheidungen einfließen oder neue Geschäftsprozesse generieren.

Auch soll es möglich sein, gesetzliche Auflagen einfacher und schneller zu erfüllen. So erhofft sich SAP auch in der Bankenindustrie großes Interesse an Hana.

T-Systems: Dynamic Cloud Platform

Um Big Data Services aus der Cloud bereitstellen zu können, hat T-Systems in die spezifische Infrastruktur der Hana-Plattform, in Integration Consulting, Prozesse und Training investiert.

Mit dem Hana-Know-how will die Telekom-Tochter ihren Kunden Anwendungen für High Performance Business Intelligence im Big-Data-Umfeld anbieten, mit denen sie Massendaten nahezu in Echtzeit auswerten und zu Informationen für die Unternehmenssteuerung verdichten können.

Hana ist ein Turbo für die Auswertung großer Mengen strukturierter Daten. Um das Potenzial dieses Datenturbos auszuschöpfen, müssen Rechenzentren, Netz, Anwendung und Prozessintegration perfekt zusammenspielen. Genau in diese Performanz haben wir investiert“

sagt Ferri Abolhassan, T-Systems-Geschäftsführer.

„Zudem haben wir Hana in unsere Cloud-Angebote Dynamic Services for SAP Solutions integriert. So lassen sich zusätzlich Geschäftsprozesse verbessern oder ganz neu definieren.“

Ein wichtiges Element bei der Zertifizierung war die Dynamic Cloud Platform (DCP), die T-Systems kürzlich in Betrieb genommen hat und weiter ausbaut. Über die DCP haben Kunden einen einheitlichen Zugriff auf alle Cloud-Angebote wie Infrastructure as a Service, Collaboration as a Service oder Software as a Service.

Die einheitliche Plattform ist grenzenlos skalierbar. Automatisierte Prozesse machen es möglich, innerhalb kurzer Zeit neue Applikationen aufzusetzen. Die Kunden profitieren durch die neue Cloud-Landschaft zudem von verbesserten Service Levels, da bei erforderlichen Wartungsarbeiten oder selbst bei Upgrades zentraler Komponenten keine Ausfallzeiten entstehen.

IBM: SmartCloud

Seit einiger Zeit stellt IBM Unternehmen eine eX5-Infrastruktur zur Verfügung, mit der SAP-Nutzer mehr Leistung aus ihrer Hana-Software herausholen können.

Dieses Angebot hat IBM jetzt auf die Cloud-Infrastruktur ausgeweitet: Der soeben von SAP zertifizierte Managed-Service kombiniert Hana und die IBM SmartCloud for SAP Applications.

Unternehmen können mithilfe dieses Services schnellere Entscheidungen auf Basis tiefgehender Analysen aus Marketing-, Umsatz- oder Lieferkettendaten treffen. Zum Beispiel können sie ab dem Augenblick des Markteintritts genau verfolgen, wie sich Nachfrage und Abverkauf entwickeln, wie Kunden und Wettbewerber darauf reagieren, wie kompetitiv die Preisentwicklung ist oder wie gut die Lieferkette mit der Nachfrage zurechtkommt.

Das neue SmartCloud-Angebot für SAP Hana basiert auf der IBM SmartCloud für 
SAPAnwendungen.

„Informationen zählen heute zu den wichtigsten Assets eines Unternehmens“

so Tanja Scheller, SAP Alliance Sales Leader bei IBM.

„Zudem erwarten unsere Kunden Betriebsmodelle, die es ihnen erlauben, agil und mit einem genau definierten Service Level auf sich ändernde Anforderungen im Markt zu reagieren.

Kunden mit einer Hana-Strategie unterstützen wir dabei optimal mit unserer neuen IBM-SmartCloud-Lösung.“

Vordefinierte Nutzungsszenarien mit Hauptspeicheranforderungen von 128 GB bis zu 1 TB unterstützen Kunden bei der nahtlosen Integration in ihre Legacy-Systeme. Sowohl dedizierte als auch virtuelle Hana Appliances in der SmartCloud werden als Bring-your-own-License-Modell angeboten.

Alternativ kann die Hana-Lizenz auch direkt über IBM bezogen werden. Der Betrieb der Lösung für deutsche Kunden erfolgt in einem deutschen Rechenzentrum und unterliegt den IBM-Anforderungen an Datensicherheit.

Über den Autor

E-3 Magazin

Information und Bildungsarbeit von und für die SAP-Community.

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